Das Ergebnis wurde am Mittwochabend anlässlich der virtuellen Vorstandssitzung der Christlich-Sozialen offiziell verkündet. Mit der Wahl tritt der 38-jährige Raerener Jérôme Franssen die Nachfolge von Pascal Arimont an, dessen Amtszeit entsprechend der CSP-Statuten ausgelaufen war und der im Vorfeld keine weitere Kandidatur eingereicht hatte.
„Ich freue mich über dieses Ergebnis und das Vertrauen, das die Partei mir gegenüber zum Ausdruck bringt. Es ist ein gutes und ehrliches Ergebnis einer lebendigen Partei. Mit 269 abgegebenen Stimmen ist die Wahlbeteiligung für eine Briefwahl sehr hoch gewesen. Das zeigt, dass den Mitgliedern der Partei die Zukunft unserer Partei nicht egal ist und sie sich einbringen wollen. Wir sind und wollen eine Mitmach-Partei sein. Diese Wahl bestätigt, dass wir genau das sind“, wird Jérôme Franssen in einer Pressemitteilung seiner Partei zitiert. Jérôme Franssen ist bereits seit vielen Jahren unter anderem als Präsident der CSP-Lokalsektion Raeren, Gemeinderatsmitglied und PDG-Mandatar für die CSP aktiv. „Generell möchte ich mich bei Pascal Arimont für seine Arbeit als Parteipräsident bedanken. Er hat sich bewusst dazu entschieden, einen Schritt zur Seite zu machen, damit auch jüngere Mitglieder Verantwortung an vorderster Stelle übernehmen können. Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass Pascal weiterhin im CSP-Vorstand mitarbeiten wird und wir nach wie vor auf seine Erfahrung zurückgreifen können“, so Jérôme Franssen.
Anlässlich des CSP-Parteitags vom 21. November möchte der neue CSP-Präsident die Mitglieder seines Präsidiums vorstellen. Diese müssen noch durch den Parteitag bestätigt werden. „Mit dem Präsidium werden wir eine Mannschaft bilden, mit der wir unsere Partei gemeinsam organisieren und weiter nach vorne bringen wollen. In den aktuell schwierigen politischen Zeiten brauchen wir mit der CSP eine vernünftige Partei der Mitte, die ihre Verantwortung auf allen Ebenen übernimmt. Dafür wollen wir auch 2024 Mehrheiten gewinnen, das ist unser Ziel. Hierzu setzen wir nächste Woche den Startpunkt“, macht Jérôme Franssen deutlich. „Ursprünglich hatten wir für den 21. November einen Präsenzparteitag geplant. Corona-bedingt funktioniert dies nun nicht, daher planen wir in Ostbelgien den wohl ersten virtuellen Parteitag. Das wird sicherlich eine neue Erfahrung werden, aber wir haben uns gut vorbereitet, damit wir unsere Abstimmungen per Online-Voting durchführen können“, so der neue Parteipräsident. (red/sc)

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