Wie der westflämische Tourismusverband „Westtoer“ mitteilt, habe es auch Einbrüche bei der Zahl der Tagestouristen gegeben. Normalerweise würden zu dieser Jahreszeit durchschnittlich 500.000 Menschen einen Tag am Meer verbringen. In der vergangenen Woche seien es „nur“ zwischen 375.000 und 400.000 gewesen, heißt es seitens „Westtoer“.
Das Hotelgewerbe hat es wegen der Coronakrise ohnehin schwer. Obwohl Hotels geöffnet bleiben dürfen, unterliegen sie vielen Einschränkungen. „Die Zahl der geöffneten Hotels an der Küste ist begrenzt“, heißt es. Wer eine Übernachtung plane, sollte sich vorher informieren.
Am ersten Wochenende der Allerheiligenferien habe man in den Hotels eine durchschnittliche Auslastung von 25 Prozent verzeichnet. In den Vorjahren seien die Hotels zu diesem Zeitpunkt praktisch ausgelastet gewesen.
Ganz anders verhält es sich laut „Westtoer“ bei der Vermietung von Ferienwohnungen. In diesem Bereich habe man eine Steigerung festgestellt. Die Agenturen, die Ferienwohnungen anbieten, sprechen von einer Auslastung zwischen 50 und 80 Prozent. Wer ein Ferienhaus oder -wohnung miete, befinde sich innerhalb einer „Blase“, was corona-konform sei. Einige Agenturen hätten zudem angegeben, dass es etliche Last-Minute-Buchungen für die am Montag beginnende zweite – unvorhergesehene – Ferienwoche gebe.
„Westtoer“ werde jedenfalls alles in seiner Macht stehende tun, um die Wiederbelebung des Tourismus Anfang 2021 zu fördern, erklärte Sabien Lahaye-Battheu, Vorsitzende des Verbandes. (um/belga)

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