Hochschulen in Flandern in Richtung Code Schwarz?

<p>Hochschulen in Flandern in Richtung Code Schwarz?</p>
Illustrationsfoto: belga

Bis zum 30. November sollen alle Vorlesungen, einschließlich praktische und Laborarbeiten, digital stattfinden. Auch die Studierenden des ersten Jahres, für die bislang eine Ausnahme gilt, sollen alles online verfolgen.

„Im Moment gibt es auf unserem Campus selbst keinen Platz für Praxiskurse“, sagt Dirk Smits, Direktor für Forschung und Lehre an der Fachhochschule Odisee: „Wir werden versuchen, ab Dezember den Rückstand aufzuholen, und wir prüfen, wie wir die Theorie jetzt verstärkt lehren können. Wenn die Praxis auch im Dezember nicht möglich ist, dann müssen wir alles noch einmal überdenken. Auch, was wir mit den Prüfungen im Januar machen werden, denn dort werden auch praktische Fächer bewertet.“ Wenn die Praktika nicht im Dezember begonnen werden können, ist es möglich, dass die Studiendauer verlängert werden muss, weil die praktischen Prüfungen nicht abgelegt werden können.

„Wir hoffen wirklich auf eine Art Plan für die kommenden Monate“, betont Smits: „Wir haben bereits beschlossen, bis Ende Februar auf Alarmstufe Rot zu gehen, unabhängig davon, was die Regierung entscheidet. Nur um ein Gleichgewicht zwischen den Veränderungen in der Epidemie und der Sicherheit zu haben, müssen wir in der Lage sein, zu regeln, wie wir unseren Studenten die bestmögliche Ausbildung bieten können. Wir hoffen auf einen Rahmen, der eine gewisse Stabilität haben kann, zum Beispiel: Wann können praktische Übungen wieder aufgenommen werden, das ist für uns jetzt entscheidend.“ (gz/mv/vrt)

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