Flandern verzichtet auf Verschärfung der Ausgangssperre

<p>Jan Jambon</p>
Jan Jambon | Foto: Philip Reynaers/Photo News

Zunächst forderte Jambon die Flamen erneut eindringlich dazu auf, sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie soziale Kontakte weitestgehend zu meiden. Besonders bemerkenswert: Die Ausgangssperre, die im Norden des Landes derzeit von Mitternacht bis 5 Uhr morgens gilt, wird anders als in der DG, der Wallonie oder in Brüssel nicht verschärft. Es werden jedoch sämtliche Kulturstätten geschlossen, alle Veranstaltungen abgesagt. Nur Bibliotheken bleiben geöffnet. Wochenmärkte dürfen weiterhin stattfinden, Weihnachts- und Flohmärkte sind dagegen verboten. Homeoffice soll weitestgehend Anwendung finden. Man darf künftig nur zu zweit einkaufen gehen. Maximal 40 Personen sind bei religiösen Zeremonien, Beerdigungen und Hochzeiten zugelassen. Im Sport gibt es keine Einschränkungen für Kinder unter zwölf Jahren. Jede Sportaktivität über zwölf Jahren ist nur im Freien und an maximal vier Personen erlaubt. Profisport findet vor leeren Tribünen statt. Schwimmbäder, Fitnesszentren und Bowlingbahnen müssen schließen. Hochschulen stellen auf Fernunterricht um – mit Ausnahmen für Studienanfänger. Personen in einem Pflegeheim dürfen einen engen Kontakt pflegen, mit einem zusätzlichen Kontakt alle zwei Wochen. Pflegepersonen dürfen im Heim übernachten. Im Jugendbereich sind nur noch Aktivitäten für Jugendliche unter zwölf Jahren gestattet. Übernachtungen werden jedoch untersagt. Spielplätze und Sportplätze im Freien bleiben geöffnet. Die Regeln treten am Freitag, um 18 Uhr, in Kraft und gelten auf unbestimmte Zeit. (svm)

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