Unterstützt wird diese Aktion vom Museumsverein Welchenhausen, der auch die wArtehalle in dem kleinen Grenzort betreibt und beispielsweise den Skulpturenweg im Ourtal auf den Weg gebracht hat. Vor einigen Jahren war Thomas Rother an der Aktion „Grenzrosen“ beteiligt, in deren Rahmen stilisierte Blüten aus Stahl als Zeichen der Versöhnung in der Grenzregion installiert wurden. Die Friedensfahnen ergänzen nun sozusagen die Stahlrosen und sollen an die grundlegenden Werte der Europäischen Union erinnern sowie ein klares Zeichen gegen Demokratiefeindlichkeit und den wachsenden Nationalismus setzen.
Thomas Rother beschäftigt sich seit Jahren in seinen Kunstwerken mit der Überwindung alter Feindschaften und Konflikten an den Grenzen Deutschlands. Neben den „Grenzrosen“, die seit 2015/16 in Welchenhausen (D), Oberhausen, Auel und am Dreiländereck zu sehen sind, zeugen davon die „Sternschnuppen“, die in Stoubach/Stupbach installiert wurden. Auf den aktuellen Friedensfahnen ist neben der Friedenstaube das Logo des Museumsvereins zu sehen. (red)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren