Mitte Februar verkündete der KV Oostende eine Einigung mit „Pacific Media Group“ (PMG). Das amerikanische Unternehmen soll rund 70 Prozent der Vereinsanteile übernehmen, Frank Dierckens – bis dahin Mehrheitseigner – aber als Präsident an Bord bleiben. Bislang hat PMG, so berichtet „Het Laatste Nieuws“, aber noch kein Geld fließen lassen.
Der Übernahme-Kandidat soll in erster Linie eine Einigung mit Alychlo, einem Betrieb von Ex-KVO-Besitzer Marc Coucke, suchen. Nachdem er den KV Oostende verkauft und den RSC Anderlecht gekauft hatte, blieb Coucke über seine Firma Eigentümer der Versluys Arena. Der KV Oostende soll in diesem Zusammenhang nicht nur Mietrückstände in Höhe von 900.000 Euro bei Coucke haben, sondern außerdem mit weiteren fünf Millionen Euro bei seinem Ex-Besitzer in der Kreide stehen. „Die Amerikaner stellen sich deswegen Fragen“, so „Het Laatste Nieuws“.
Hinzu komme die sportliche Situation des Vereins: Einen Spieltag vor Ende der klassischen Meisterschaftsphase kann der KV Oostende immer noch absteigen. Der Gang in die 1. Division B würden den Wert des gesamten Vereins erheblich mindern. Sollte „Pacific Media Group“ von einer Übernahme absehen, könnte niemand für die Schulden des KV Oostende bürgen. Das wiederum würde den Tabellenvorletzten die Lizenz für die kommende Saison kosten. „Es scheint unmöglich, einen anderen Investor zu finden“, heißt es weiter. (mn/belga)

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