Die Polizei hatte im Vorfeld herausgefunden, dass eine Reihe Jugendlicher die Sozialen Medien genutzt hatten, um ein Treffen an einem bestimmten Ort in der Stadt zu vereinbaren und von dort aus auf einen Raubzug zu gehen. Eine genauere Überwachung und Kontrolle der Jugendlichen, die im Verdacht standen, an der Aktion teilzunehmen, führte zur Festnahme von 16 Jugendlichen, von denen fast alle minderjährig sind. Der 16-jährige mutmaßliche Anstifter wurde bereits früher am Tag gefasst.
Auf der Grundlage konkreter Informationen über die Pläne der Jugendlichen beschloss die Polizei, unter anderem die mobile Einheit, die Einsatzteams und Spürhunde in der Nähe des Treffpunkts zur Beobachtung aufzustellen. Auch die föderale Polizei wurde aufgefordert, die Teams zu verstärken.
Sechzehn Jugendliche wurden im Laufe des Abends festgenommen. Das Alter der beteiligten Personen lag zwischen 12 und 16 Jahren, mit Ausnahme eines 19-Jährigen. Zwei sogenannte Butterfly-Messer und die Handys der Jugendlichen wurden beschlagnahmt.
Später am Abend konnten die meisten Eltern ihre Kinder wieder abholen. Ein 14-Jähriger muss sich jedoch wegen des Verdachts des Drogenhandels vor dem Untersuchungsrichter verantworten. Der 16 Jahre alte mutmaßliche Drahtzieher, der bereits vor dem Einsatz verhaftet worden war, wird vor dem Jugendgericht erscheinen. Ihm werden Einbruchsversuch und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. (belga)

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