Niederländer verschieben Brexit-Goodbye am Nordseestrand

<p>Niederländer verschieben Brexit-Goodbye am Nordseestrand</p>
Foto: Facebook-Veranstaltung „Brexit aan Zee - Waving the British Goodbye“

Als Grund gaben die Veranstalter aber nicht eine absehbare erneute Verschiebung des britischen EU-Austritts an, sondern organisatorische Probleme, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Samstag berichtete.

Tausende Menschen hatten auf Facebook Interesse bekundet, am kommenden Donnerstag bei einer Brexit-Party im Badeort Wijk aan Zee unweit von Amsterdam den Briten ein freundliches Goodbye zuzuwinken. „Das soll ein schöner Abschied von einem guten Freund werden, der sich auf ein spannendes, aber vielleicht nicht besonders schlaues Abenteuer einlässt“, hatte der Initiator Ron Toekook (52) im August erklärt.

Nun berichtete ANP, die Veranstalter von „Brexit aan Zee - Waving the British Goodbye“ (Brexit am Meer - Den Briten zum Abschied zuwinken) hätten Schwierigkeiten mit der Finanzierung, unter anderem wegen hoher Kosten für Sicherheitsvorkehrungen. Wer bereits Tickets gekauft habe, bekommen sein Geld zurück. In Absprache mit der Gemeinde werde ein neues Datum vereinbart, versprach Toekook.

Zu den Ideen für die Brexit-Party gehört es, Spezialitäten aus EU-Ländern anzubieten – etwa holländische Fritten, französischen Wein und deutsches Bier. Für eine passende Musikauswahl gab es etliche Vorschläge – darunter „Go Your Own Way“ von Fleetwood Mac, „I Want To Break Free“ von Queen, „London Calling“ von The Clash und „Hello“ von Adele mit der Liedzeile „Hello from the other side“. (dpa)

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