Nicht unter den Musterschülern

<p>Die Residenz im Süden macht zwar weiterhin nur einen überschaubaren Teil bei den Zweit- oder gar Drittwohnsitzen aus, hat aber angesichts des Preisgefälles besonders in Spanien und Portugal an Attraktivität gewonnen</p>
Die Residenz im Süden macht zwar weiterhin nur einen überschaubaren Teil bei den Zweit- oder gar Drittwohnsitzen aus, hat aber angesichts des Preisgefälles besonders in Spanien und Portugal an Attraktivität gewonnen | Fotos: stock photo / fotolia

Eine Warnung, die auch die Belgische Nationalbank (BNB) nicht überhört hat. Schließlich hatte sie bereits im Frühjahr behutsam auf die Geldinstitute eingewirkt, sich bei der Bewilligung von Krediten nicht gar zu großzügig zu zeigen. Eine Botschaft, die aber offenbar ungehört verhallt ist. Und so folgte nun eine neuerliche „Empfehlung“ aus Frankfurt/Main, die den Laxismus“ (so die offizielle Formulierung) öffentlich anprangert.

Sorgen bereitet die steigende Kreditquote

Konkret kritisiert der Europäische Ausschuss für Systemrisiken die offenkundige Überbewertung des belgischen Immobilienmarktes, die der ESRB - bei höchstem Preisstand seit achtzehn Jahren - auf stattliche fünfzehn Prozent beziffert.

Mit dieser Bewertung aber ungewohnt drastisch über die Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (plus acht Prozent) und der Belgischen Nationalbank (plus sechs Prozent) hinausschießt.

Dennoch bleibt unbestritten, dass der belgische Immobilienmarkt seit einiger Zeit zumindest „hoch köchelt“, also spürbar erste Anzeichen einer leichten Überhitzung zeigt. Einer der Gründe liegt im, zugegeben, recht hohen Anteil der Kredite an der Gesamtsumme des benötigten Betrages.

Im Schnitt macht der „Anteil“ der Banken am beabsichtigten Immobilienerwerb im Rückgriff auf die Zahlen der vergangenen zwei Jahre stattliche 79 Prozent aus, heißt: ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und daran stört sich der ESRB.

Hintergrund: Reges Interesse für GE-Premiere

Die Erwartungen waren durchaus hoch, „denn das Interesse, das potenzielle Aussteller an uns herangetragen hatten, ließ von Beginn an auf regen Zuspruch schließen“, so GrenzEcho-Geschäftsführer Oli Verdin mit Blick auf die erste Immobilienmesse in Weiswampach, die in genau vier Wochen über die Bühne gehen wird. Die Idee war im Zuge der Messe im Frühjahr vergangenen Jahres in St.Vith an die Organisatoren herangetragen worden. „Und wir haben sie gerne aufgegriffen, zumal wir mit dieser Idee auch bei der Gemeinde selbst offene Türen eingerannt haben“, blickt er dem Wochenende vom 22. bis 24. November erwartungsfroh entgegen. Standort ist das Gelände am See in Weiswampach, als Medienpartner vor Ort firmiert die Tageszeitung „Luxemburger Wort“, ein seit Jahren auf dem regionalen Markt bewährter Ansprechpartner der Branche. Ein Wiedersehen gibt es dann fünf Monate später im Triangel in St.Vith, bei der zweiten Messe in der Eifel nach 2018. Termin ist das Wochenende vom 18./19. April 2020, also unmittelbar nach Ostern Weitere Infos im GrenzEcho in Eupen bei Tim Verdin unter Telefon 087/59.13.21.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment