Neuer Rekord für CAP 48

<p>Die Spendenaktion CAP 48 hat einen neuen Rekord aufgestellt.</p>
Die Spendenaktion CAP 48 hat einen neuen Rekord aufgestellt. | Illustration: David Hagemann

Das Geld kommt vor allem Projekten zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung als auch Jugendlichen in Schwierigkeiten zugute. Rund 15.000 ehrenamtliche Verkäufer waren zehn Tage lang in der Wallonie, Brüssel und in Ostbelgien unterwegs, um Post-it-Blöckchen von CAP48 zu verkaufen. In Ostbelgien kamen 36.000 Euro zusammen, hinzu kommen 2.500 Euro von Seiten der DG-Regierung.

In diesem Jahr hoffen zwei Projektträger aus der DG auf eine Förderung durch CAP 48: Das Biber-Projekt der Behindertenstätten Eupen für die Anschaffung eines Geländewagens. Dieses Projekt ermöglicht Menschen mit herausforderndem Verhalten eine angepasste Arbeit in der Natur (Holz aus dem Wald fahren, es am früheren Standort der Sonderschule Elsenborn zu Brennholz zerkleinern und vorwiegende Belieferung an Menschen, die nicht (mehr) in der Lage sind, dies selbst zu tun). Eine Tätigkeit, die ihnen Anerkennung und gesellschaftliche Wertschätzung gibt und es ihnen ermöglicht, ihr Leben selbständiger zu gestalten. Das Green-Team von Hof Peters in Emmels beschäftigt auch Menschen, die gerne in der Natur arbeiten. Das Green-Team möchte in den kommenden Jahren Menschen mit einem höheren Unterstützungsbedarf beschäftigen. Dies erfordert natürlich eine entsprechende Begleitung. Um diese Begleitung zu finanzieren, wurde ein Antrag bei CAP48 gestellt.

In Ostbelgien waren die Verkäufer an verschiedenen Orten, um wieder bunte Post-it an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Während der gesamten Aktion beteiligten sich 21 ostbelgische Schulen, eine Pfadfindergruppe aus Raeren und eine kleine Gruppe der Chiro-Kinder aus St.Vith neben vielen anderen Ehrenamtlichen an der Aktion. Und auch diesmal unterstützten Fußball-Erstdivisionär AS Eupen (beim Spiel gegen den KV Mechelen) und die Rollstuhlbasketballer Rollerbulls Ostbelgien (bei der Partie gegen München) den Verkaufserlös.

Am Sonntag ging die Aktion mit einer großen Live-Show unter der Moderation von Jean-Louis Lahaye und dem Paten der Aktion 2019, Kev Adams, in Lüttich zu Ende. Zahlreiche Stars wie Yannick Noah, James Blunt, Typh Barrow, Christophe Maé und Black M sorgten im Studio 40 der RTBF in Lüttich – Média Rives für beste Unterhaltung. Berührende Live-Statements von Betroffenen animierten zum Nachdenken. Die Moderatoren und Journalisten der RTBF stellten sich verschiedenen Herausforderungen, unter anderem der Bewältigung eines Marsches über 100 Kilometer. Gegen Mitternacht stand schließlich fest: 6.430.071 Euro wurden eingenommen – rund 370.000 Euro mehr als im Vorjahr. (red)

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