Ereignet hatte sich das Unglück gegen 12.30 Uhr auf dem Gelände des Unternehmens Euro Composite, einem Hersteller für Wabenstrukturelemente für den Flugzeugbau.
Zunächst war von einem lauten Knall die Rede. „Es gibt jedoch keine Hinweise auf eine Explosion“, sagte ein Polizeisprecher. Seither arbeitet die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot vor Ort ist, an der Löschung der Flammen. In Echternach sind auch drei Spezialeinheiten des CGDIS im Einsatz: Neben der Einsatzgruppe für Messeinheiten kommt auch eine Drohne zum Einsatz, um den Rettungskräften vor Ort einen besseren Überblick zu verschaffen.
„Wir bereiten uns auf einen längeren Einsatz vor“, sagte Cedric Gantzer, Sprecher des großherzoglichen Feuerwehrverbandes. Die 80 Einsatzkräfte wurden am Nachmittag nochmal aufgestockt. „Jetzt kämpfen rund 100 Feuerwehrmänner und Frauen gegen das Feuer“, so Gantzer. Sie wurden aus dem ganzen Land herbei gerufen und die meisten seien Freiwillige.
Mittlerweile sei der Brand unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. „Es brennt noch ziemlich stark“, sagte Gantzer zum Stand der Löscharbeiten gegen 17 Uhr auf Anfrage der Tageszeitung „L'essentiel“.
Der Grund für den Brand: „L’essentiel“ zufolge sei in der Firma ein Kunstharz in Brand geraten, das in der Raumfahrttechnik genutzt wird. Eigentlich sei dieses dafür bekannt, schwer entflammbar zu sein. Aber vor vier Jahren war schon mal ein Feuer im Unternehmen ausgebrochen. Dort werden zur Herstellung bestimmter Stoffe Öle auf eine Temperatur von 600 Grad erhitzt.
Verletzt wurde laut Unternehmenssprecher Horst Willkomm niemand. Außerdem werde auch kein Mitarbeiter vermisst, wie Willkomm der Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“ berichtet.

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