Die Verhandlungsführer von PS, MR und Ecolo nennen richtige Ziele, aber jeder versteht, dass die geplanten Maßnahmen zum Erreichen der Ziele überhaupt nicht genügen. Zum Beispiel das Ziel „drastische“ Verringerung der Armutsquote: Drastisch daran ist das politische Armutszeugnis, dass nämlich in Belgien überhaupt Armut existieren darf. Z. B. „Investitionsplan von 4 Milliarden”: Dabei erfordert allein das öffentliche Verkehrswesen möglicherweise das Doppelte, der Pflegebereich, das Unterrichtswesen usw. ebenso. Z. B. Reduzierung um 55 Prozent der Emission von Treibhausgasen bis 2030: Hier ist zu bedenken, dass wir jetzt schon das bereits emittierte CO2 wieder, aufwendig, aus der Atmosphäre zurückholen müssen, wenn wir eine lebensfeindliche Temperaturerwärmung noch verhindern wollen, ganz zu schweigen von den kostspieligen Reparaturen der Umweltschäden an Böden, Meeren, Wäldern, Städten, usw. Es muss also vielleicht das hundertfache, oder mehr, der obigen Summe in die Hand genommen werden, damit wir unserer Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern gerecht werden.
Wo soll dann dieses Geld herkommen? Es sollte jedem klar sein, dass dazu eine hoheitliche Währung unumgänglich ist. Die Wallonische Region kann z. B. als Einstieg, parallel zum Euro, seine eigene regionale Komplementärwährung herausgeben, und den Kreislauf dadurch herstellen, dass die regionalen Steuern mit dieser Komplementärwährung bezahlt werden können.
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