Überraschung: BMA und Kris Princen trennen sich

Da war die Welt noch in Ordnung: Kris Princen und Copilot Bram Eeelbode im BMA-VW Polo R5 auf dem Podium in Ypern.
Da war die Welt noch in Ordnung: Kris Princen und Copilot Bram Eeelbode im BMA-VW Polo R5 auf dem Podium in Ypern. | Foto: Herbert Simon

Die mäßige Vorstellung und der Ausfall des Titelfavoriten beim jüngsten Wertungslauf, dem Omloop van Vlaanderen in Roeselare am vergangenen Wochenende, gaben offensichtlich den Ausschlag für diese plötzliche Entscheidung. „Das Auto ist unfahrbar“, hatte der Champion geschimpft. In der Folge wurde das Tischtuch zwischen dem Fahrer und dem Rennstall zerschnitten. BMA-Teamchef Bernard Munster begründet sein Vorgehen wie folgt: „Während und nach der Veranstaltung in Roeselare gab es von Kris und seinem Umfeld sehr harte Kommentare an unsere Adresse. Da wurde gar die Frage gestellt, ob es sich noch lohne, mit dem VW Polo weiter zu machen. Darin sehen wir einen glatten Vertrauensbruch. Wir haben uns, nach Analyse der Daten, nichts vorzuwerfen. Es gab aus unserer Sicht objektiv keine technischen Gründe für das Leistungstief. Deshalb haben wir die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet.“

Kris Princen führt nach drei Siegen 2019 die Meisterschaft an. Nächster Termin ist die East Belgian Rally am 28. September. Womöglich wird der Spitzenreiter in Ostbelgien in einem anderen Auto antreten, um hier seinen dritten Titel einfahren zu können. (hs)

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment