„Heute werden 336 Zelte, 14 Generatoren und 672 Moskitonetze in die betroffenen Gebiete geschickt. Diese Güter sollen bolivianischen Rettungskräften des Katastrophenschutzes bei der Bekämpfung der Waldbränden helfen“, heißt es in einer Mitteilung.
Das südamerikanische Land hatte selbst um Hilfe gebeten. Der Beitrag ist Teil eines Kooperationsmechanismus der Europäischen Union. Auch andere europäische Länder haben beschlossen, Hilfe zu leisten, so auch Frankreich, die Schweiz und Österreich.
Ein Mitarbeiter der Botschaft in Lima, der peruanischen Hauptstadt, wird sich nach Santa Cruz (Nordwesten) begeben, um die ordnungsgemäße Lieferung der Ausrüstung sicherzustellen. Mehrere andere öffentliche Dienste leisten logistische und administrative Unterstützung.
Mehr als vier Millionen Hektar des Amazonasgebiets sind bereits in Flammen aufgegangen. Es sind die verheerendsten Brände seit mehr als einem Jahrzehnt. Am vergangenen Freitag trafen sich in Kolumbien Präsidenten und Vertreter von sieben der neun südamerikanischen Länder, auf deren Gebiet sich ein Teil des Amazonaswaldes befindet, um eine gemeinsame Strategie für die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung des Amazonaswaldes auszuarbeiten. (belga)

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