„Bis Kilometer 61 lief das Rennen richtig super für mich“, erklärt die Thommenerin. Zu diesem Zeitpunkt lag sie mit zwei Sekunden Rückstand auf dem zweiten Rang. „Da das Rennen nur noch 47 Kilometer lang lief, fühlte ich mich auch noch richtig super“, sagt sie. Mit einem Durchschnitt von 40 Stundenkilometern war Zinnen zufrieden mit der bisherigen Leistung. Dann jedoch kam es zu chaotischen Zuständen auf der Straße. Die große Strecke des 150 Kilometer langen Rennens wurde wieder mit der kleineren zusammengeführt. „Zu dem Zeitpunkt fuhren wir mit 50 Stundenkilometern auf einer langen Geraden, als das andere Feld voll in uns hineinkrachte“, schildert Zinnen ihre Eindrücke: „Ich sah was auf mich zu kam, konnte aber leider bei der Geschwindigkeit nicht mehr ausweichen. Überall lagen Fahrer auf der Straße.“ Anschließend musste die Ostbelgierin mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und Hüftbruch in das Krankenhaus eingeliefert werden. Zahlreiche weitere Fahrer wurden ebenfalls – mit Schlüsselbein- und Knochenbrüchen – in die Notaufnahme gebracht. „Es war das reinste Chaosrennen“, so Zinnen.
„Es ist schade. Die Strecke wurde erst Samstagabend beschildert. Keiner wusste so richtig, wo sie verlief.“ Glücklicherweise ging der Sturz für Zinnen relativ glimpflich aus, sie trug einige Schürfwunden und blaue Flecken davon. Trotz der negativen Erfahrungen beim Rennen, zeigt sich Zinnen abschließend versöhnlich: „Es war richtig schön hier.“ (red)

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