Nach seinem Rücktritt blieb Berger der Formel 1 treu und war maßgeblich beteiligt an der erfolgreichen BMW-Ära als Motorenlieferant des Williams-Teams Anfang des Jahrtausends. 2006 übernahm er die Hälfte der Anteile am Rennstall Toro Rosso.
Im März 2017 wurde Berger Vorsitzender des DTM-Promoters ITR. Seither hat sich Berger vor allem die Internationalisierung der Serie auf die Fahne geschrieben. Unter seiner Ägide wurde zur laufenden Saison das Class-One-Reglement eingeführt, das als gemeinsame Basis mit der japanischen Super GT dient. Im November wird im japanischen Fuji erstmals ein gemeinsames Rennwochenende der beiden Serien ausgetragen.
Auch mit 60 Jahren hat Berger seinen Humor nicht verloren: „Meine Eltern haben mich alle zwei Tage entweder aus dem Krankenhaus oder von der Polizei abgeholt. Es ist für mich ein reines Wunder, wie ich meine Kindheit überlebt habe, dagegen war der Rennsport heilig“, sagte der Österreicher jüngst über seine wilde Kindheit in Tirol. (sid)

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