Motorboot explodiert: Belgier erleiden in Spanien schwere Verbrennungen

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Diese Bildschirmaufnahme lässt im Ansatz die Ausmaße des Unglücks erahnen. | Foto: Screenshot

Bei den Opfern soll es sich nach Angaben der Tageszeitungen „La Dernière Heure“ und „Het Laatste Nieuws“ um fünf Personen aus Tubize (Provinz Wallonisch-Brabant) handeln.

Zwei der fünf Belgier – ein Mann und eine Frau – wurden am späten Mittwochabend zurück nach Belgien geflogen. Das Paar wird mittlerweile im Militärkrankenhaus von Neder-over-Heembeek behandelt. Die drei anderen Opfer sollen am Donnerstag bzw. Freitag in ihre Heimat zurücktransportiert werden.

Das Unglück hatte sich am Donnerstagabend im Hafen von Benicarló ereignet. Wie Augenzeugen berichten, gab es zunächst einen lauten Knall. Kurz darauf stand das rund fünf Meter lange Motorboot in Flammen. Die spanischen Rettungsdienste gehen davon aus, dass ein Leck im Kraftstofftank die Explosion verursacht hat. Pikant: Die fünf Freizeitkapitäne sollen sich vor dem Vorfall über technische Mängel an dem Schiff beschwert haben.

Neben den fünf Belgiern wurde außerdem ein Franzose, der mit dem Quintett auf dem Kahn weilte, bei dem Unfall schwer verletzt. (belga)

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