Kritik an drakonischen Haftstrafen

„Wir rufen die iranischen Behörden auf, die Urteile aufzuheben und diese Menschenrechtsverteidiger freizulassen“, erklärten sechs unabhängige UN-Sonderberichterstatter am Freitag in Genf. Sie befassen sich unter anderem mit Religionsfreiheit, Gewalt gegen Frauen und Meinungsfreiheit. Die Anwälte der Frauen hätten nicht an dem Prozess teilnehmen dürfen, kritisieren sie.

Nach ihren Angaben wurde Modschgan Keschawars zu 23 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, Jassaman Ariani und Monireh Arabschahi zu jeweils 16 Jahren Haft.

Alle seien unter anderem wegen Propaganda gegen den Staat und Förderung von Prostitution schuldig gesprochen worden. (dpa)

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