Brügge jubelt in Kiew – In den Play-offs wartet jetzt Linz

Hatten nach dem 3:3 in Kiew allen Grund zur Freude: die Spieler von Club Brügge.
Hatten nach dem 3:3 in Kiew allen Grund zur Freude: die Spieler von Club Brügge. | Foto: belga

Das Team von Cheftrainer Philippe Clement (45) musste im Rückspiel in der ukrainischen Hauptstadt bereits nach sieben Spielminuten das 0:1 hinnehmen. Mittelfeldmotor Vitalii Buialskyi brachte für die Gastgeber in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Abwehrspieler Simon Deli (39.) den zwischenzeitlichen Ausgleich markieren.

In der zweiten Spielhälfte wurde den zahlreichen Zuschauern im Olympiastadion dann einiges geboten. Vor allem die letzten zehn Minuten hatten es ordentlich in sich: Bis zur 82. Spielminute sah alles danach aus, dass Brügge die Partie mit 1:2 verlieren wird – Volodymyr Shepelev hatte die Hausherren in der 51. Minute in Front geballert. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Erst flog Kiews Mykyta Burda mit Gelb-Rot vom Platz, zwei Minuten später wurde Brügge-Stürmer Tau vom kroatischen Schiedsrichter Ivan Bebek vorzeitig unter die Dusche geschickt. Was dann folgte, war ein Torspektakel: In der 89. traf Club-Kapitän Ruud Vormer zum 2:2, kurz darauf erzielte Verteidiger Brandon Mechele in der 94. ein Eigentor und schlussendlich traf Angreifer Loïs Openda in der 96. zum Endstand von 3:3.

In den Playoffs kämpft „Blauw en zwart“ nun mit elf weiteren Teams um sechs Startplätze für die Gruppenphase der UEFA Champions League, in der bereits Belgiens amtierender Landesmeister Racing Genk steht. Wie zuvor werden noch einmal je ein Hin- und ein Rückspiel (20. und 28. August) ausgetragen. Gegner vom Club ist übrigens der österreichische Bundesligist LASK Linz. Mal angenommen, die Mannschaft um Nationalkeeper Simon Mignolet geht gegen die Österreicher baden, dann müssen die Club-Fans aber nicht in die Röhre schauen. Denn durch den Erfolg gegen Kiew hat Brügge das Ticket für die Gruppenphase der Europa League gelöst. (calü)

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