Seitdem das Coronavirus wütet, ist der Flugverkehr weltweit fast zum Erliegen gekommen. Kaum eine Maschine hebt noch ab – und wenn doch, dann kostet ein Ticket mal schnell mehrere Tausend Euro. Was einige Umweltschützer freut, bringt andere Leute, die fern ihrer Heimat gestrandet sind, aktuell zur Verzweiflung. Die Eupener Katia Cremer und Manuel Brockhans sitzen zurzeit in Neuseeland, genauer gesagt in Christchurch, fest.
Seit Jahrzehnten hat Ostafrika keine so schlimme Heuschreckenplage gesehen. Die Maßnahmen, die ergriffen werden, reichen nicht aus - es steht eine zweite Invasion bevor. Wie sind derartige Plagen zu bekämpfen? Wissenschaftler suchen in Kenia nach Antworten.
Mehrfach hat der US-Präsident von einem „chinesischen Virus“ gesprochen und dafür Kritik geerntet. Im Gespräch mit seinem Amtskollegen Xi Jinping gibt er sich dagegen zahm. Die Lage in den USA wird inzwischen immer dramatischer.
Hunderte Millionen sind während Corona mit einer Situation konfrontiert, die leicht überfordern kann. Astronauten wissen, wie es sich anfühlt, von der Welt abgeschnitten zu sein - und geben Wohlfühltipps.
Die Corona-Krise wird bisher vor allem national bekämpft. So wie in Deutschland, wo der Bundesrat ein gewaltiges Hilfsprogramm absegnen will. Aber auch die internationale Abstimmung kommt in Gang, wenn auch langsam. Im EU-Parlament kommt die Zögerlichkeit nicht gut an.
Unter normalen Umständen würden alle Alarmglocken unaufhaltsam schrillen, wenn eine Minderheitsregierung, die bereits vor den Parlamentswahlen nur geschäftführend tätig war, auch noch mit Sondervollmachten ausgestattet worden wäre: unter weitgehender Ausschaltung des Parlamentes. In Belgien findet eine solche Vorgehensweise gerade breiteste parlamentarische Unterstützung.
Moscheen, Mausoleen, Minarette, Medresen – wer nach Usbekistan reist, kommt nicht an diesen vier M vorbei. Aber das zentralasiatische Land hat viel mehr zu bieten. In erster Linie Menschen (schon wieder ein M), die einen toleranten Islam praktizieren und einem mit Offenheit und Respekt begegnen. Das Land, das einst zur Sowjetunion gehörte, hat aber auch eine reiche Geschichte und große Namen wie Tamerlan, seinen Enkel Uluq’Bek oder Abu Ibn Ali Sina, bei uns besser als Avicenna oder der „Medicus“ aus dem weltberühmten Roman von Noah Gordon bekannt. Auch Genghis Khan suchte das Land heim und hinterließ seine Spuren. Stoff genug also für eine zehntägige Leserreise des GrenzEcho, die 33 Leser in tausendundeine Nacht eintauchte. Während daheim die Coronakrise ausbrach.
In der gegenwärtigen Coronakrise werden Ärzte und die Mitarbeiter des Pflegesektors, aber auch die Arbeitnehmer in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften für ihren Einsatz gefeiert. „Doch auch die Bauern darf man jetzt nicht vergessen“, findet der Ameler Landwirt Erwin Schöpges. Sein Mandat als Präsident der Interessenvereinigung European Milk Board (EMB) wird derweil etwas länger andauern.
Schutzmaterialien im Kampf gegen das Coronavirus sind hierzulande zurzeit Mangelware. Deswegen hat die föderale Wirtschaftsministerin Nathalie Muylle (CD&V) nun angeordnet, dass Desinfektiongel & Co. nur noch „auf Verschreibung“ erhältlich ist.
Dass Ordnungshüter seinen (deutschen) Kunden verbieten, ihre Sonntagsbrötchen in seinem (belgischen) Brotshop in Losheim-Hergersberg einzukaufen, das hätte sich Michael Balter im Traum nicht vorstellen können. Aber seit dem vergangenen Wochenende ist es Realität: Die deutsch-belgische Grenze ist faktisch dicht.
Wie erwartet, hat das Plenum der Abgeordnetenkammer am Donnerstagabend (mit 104 Ja-Stimmen, bei acht Nein-Stimmen und 16 Enthaltungen) das Gesetz verabschiedet, das der Föderalregierung Sondervollmachten im Kampf gegen das Coronavirus erteilt. Zehn Parteien hatten die Initiative mitgetragen. Die extremistischen Formationen Vlaams Belang und PTB stimmten gegen das Vollmachtgesetz.
Am Mittwoch sind im Laufe des Nachmittags in der Lütticher „hall omnisports“ insgesamt 90.000 Gesichtsmasken an Personal aus dem Pflegebereich verteilt worden.
„Handwerk hat goldenen Boden.“ Diese Redewendung bewahrt ihre Gültigkeit bis heute. Doch viele Betriebe kämpfen in diesen Tagen mit der Coronakrise. Sie haben Personal nach Hause geschickt, weil die erlassenen Beschränkungen es ihnen unmöglich machen, die Aufträge der Kunden auszuführen.
Vorübergehend geschlossen: Dies gilt in Zeiten der Coronakrise für sehr viele Geschäfte und Einrichtungen und so auch für die Tierheime in der Region. Der Betrieb muss hier natürlich trotzdem weitergehen. „Zum Glück scheint die Sonne“, sagt Daniela Klein, Verantwortliche im Tierheim Schoppen. So heißt es fast jeden Tag: Ab ins Außengehege.