Hinter den Milliarden lauert die bittere Wahrheit

<p>Erst müssen wir aus der Krise, doch dann müsste Premier Sophie Wilmès sich schnell der belgischen Schieflage widmen. Ob man sie lassen würde, wenn sie denn will?</p>
Erst müssen wir aus der Krise, doch dann müsste Premier Sophie Wilmès sich schnell der belgischen Schieflage widmen. Ob man sie lassen würde, wenn sie denn will? | Foto: Photo News

Daraus muss man die Schlussfolgerung ziehen, dass die Coronakrise eine außergewöhnliche Krise ist: selbst wenn man sich der Kriegsrhetorik verweigert, die manche derzeit praktizieren.

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Kommentare

  • Was hier vorgeht ist ungeheuerlich. Eine Minderheitsregierung die knapp 25 % der Wähler vertritt wurde mit Sondervollmachten ausgestattet und berät sich wöchentlich in einer Art Krisenkabinett mit den Parteivorsitzenden der Parteien die diese Sondervollmachten in der Kammer unterstützten.

    Das Problem? Viele dieser Parteivorsitzenden haben kein Mandat um dies zu tun, sie sind noch nicht mal Mitglied der Kammer. Magnette und Bouchez sind da Paradebeispiele, Dewever wäre ebenso ein solcher Kandidat, doch schickt der zumindest den NVA Kammerfraktionsführer zu dieser Versammlung.

    Was geschieht da gerade mit unserer Demokratie? Wie haben Wahlpflicht, müssen also unsere Volksvertreter wählen. Volksvertreter die dann nach der Wahl von ihren Parteivorsitzenden entmachtet und auf Seite geschoben werden. Es sind also zum Teil Nichtgewählte die uns regieren. Parteikratie vom feinsten. Wäre es da nicht einfacher nur Parteien und deren Vorsitzende zu wählen und auf die ganzen Abgeordneten zu verzichten? Die Macht geht nicht vom Volke aus, sondern von einigen „Parteioligarchen“ und man versucht nicht mal dies zu verschleiern.

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