Usbekistan – eine Leserreise in tausendundeine Nacht

Usbekistan, schon bei der Schreibweise ist man unsicher: Wird das jetzt mit s oder mit z geschrieben. Aber wo liegt denn dieses Land? Am Kaspischen Meer etwa? Nein, das ist Kasachstan. Aber der größte Teil des Aralsees liegt auf usbekischem Gebiet. Genauer gesagt in dessen Nordwesten. Viel interessanter ist aber, dass das riesige Land, das größer als Deutschland und Österreich zusammen ist, an der Grenze der moslemischen und der christlichen Welt und verschiedener Kulturen liegt. Und dass es dort bereits lange Zeit vor unserer Zeitrechnung eine Hochkultur gab. Und dass die Seidenstraße durch das Land und einige seiner markantesten Städte wie Samarkand, das damals noch Marakanda hieß, Buchara, Chiwa führte und dort für Wohlstand sorgte. Kein Wunder also, dass der „Medicus“ ebenso in Usbekistan lebte wie Ulug-Bek, der nicht nur ein Nachfahre des berühmten Herrschers Tamerlan (Amir Timur) war, sondern auch ein führender Astronom seiner Zeit.

Usbekistan ist zwar ein moslemisches, aber vor allem ein offenes und tolerantes Land.

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