Die vergangenen drei Tage haben Belgien spürbar ausgebremst. Am Mittwoch erreichte der nationale Generalstreik seinen Höhepunkt, begleitet von Aktionen in zahlreichen Bereichen und Sektoren der öffentlichen Dienste und der Privatwirtschaft. Während die Gewerkschaften ihren Druck auf die Föderalregierung erhöhen wollten, mussten sich Bürger erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Mit sechs Wochen Verspätung hat Premierminister Bart De Wever (N-VA) am Mittwochmorgen im Plenum der Abgeordnetenkammer seine Grundsatzerklärung präsentiert. Der Regierungschef stellte nicht nur die Einigung über den Mehrjahreshaushalt 2026–2029 vor, sondern definierte zugleich die Leitlinie seiner Regierung: harte Reformen, wenig Spielraum – und die klare Botschaft, dass es keine Alternative gebe. In seiner Rede inszenierte er sich als „Staatsmann in spe“.
Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) sprach von einem „historischen Schritt“, als er am Mittwoch zusammen mit den Ministerpräsidenten der Gliedstaaten, unter ihnen Oliver Paasch (ProDG), ein Protokollabkommen unterzeichnete, das die Grundlage für eine neue Zusammenarbeit zwischen Föderalstaat und Gliedstaaten im Verteidigungsbereich bildet: Ziel ist es, die Streitkräfte effizienter aufzustellen, Investitionen zu beschleunigen und die nationale Resilienz zu stärken.
Eine Woche wie ein komprimierter Jahresrückblick. Während das Land im Takt der Streikenden stockt, präsentiert Bart De Wever in der Kammer eine Grundsatzerklärung, die man wohlwollend als nüchtern und weniger freundlich als unerschütterlich bezeichnen kann. Der Premierminister bemüht Mythologie und Küchenmetaphern, als ginge es darum, den Ernst der Lage mit bildhaftem Zierrat erträglicher zu machen.
Die AS Eupen rückt ihre Spieler näher an die Fans: In einer neuen Videoserie gewährt der Klub exklusive Einblicke in das Privatleben seiner Profis. Für Projektleiter Marc Cürtz steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt – Nähe schaffen.
Der Verlust landwirtschaftlicher Flächen und die stark steigenden Bodenpreise auch in der DG sind im Parlament angesprochen worden. Im Rahmen der Regierungskontrolle richtete die Abgeordnete Fabienne Colling (Ecolo) mehrere Fragen an Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG).
Gastronomie und Shopping: Das sind die Gründe, warum Besucher in die Stadt Eupen kommen. Gefällt es ihnen im Zentrum der Weserstadt? Das versucht die Studie „Vitale Innenstädte“ in Erfahrung zu bringen, an der Eupen 2024 zum fünften Mal teilgenommen hat. Das Ergebnis: eine Durchschnittsnote von 3,1.
In Düren endet in wenigen Monaten ein prägender Abschnitt der lokalen Industriegeschichte. Mit dem angekündigten Aus des Automobilzulieferers Neapco steht zugleich die endgültige Schließung jenes Werkes bevor, das über Jahrzehnte eng mit der Produktion von Ford-Modellen verbunden war.
Es kommt nicht alle Tage vor, dass die „New York Times“ ihren Blick auf die Deutschsprachige Gemeinschaft richtet. Nun ist es jedoch soweit: Die renommierte US-Tageszeitung widmet dem Bürgerdialog einen Bericht.
Serge Dollendorf (Aktiv gestalten) möchte sein Schöffenamt im nächsten Jahr niederlegen. Das habe berufliche und zeitliche Gründe, erklärt der Weweler auf Nachfrage des GrenzEcho.
Flammen fressen sich an den Fassaden von 32-stöckigen Wohngebäuden in Hongkong entlang. Mindestens 36 Menschen verlieren dabei ihr Leben. Doch über das Schicksal vieler herrscht noch Unklarheit.
In Brüssel wurden im vergangenen Jahr mehr als 52.000 Tiere für Laborexperimente eingesetzt. Das geht aus einem Bericht von Bruxelles-Environnement hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Die Tierschutzorganisation SEA kritisierte am Mittwoch die „absichtlich verursachten Leiden“ und sprach von einem besorgniserregenden Trend.
Der EU-Geldtopf für 2026 ist beschlossene Sache. Es ist weniger drin als vorher, aber mehr Mittel soll es etwa für Verteidigung geben. Das Thema Finanzen ist damit in der EU jedoch nicht vom Tisch.
Die kurzfristige Ankündigung, dass die Nationalen Special Olympics 2026 auch in der Region stattfinden sollen, hat im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in dieser Woche für Irritationen gesorgt.
Nach einer Zeremonie in ungewöhnlicher Umgebung ist das Feuer für die Olympischen Winterspiele 2026 auf dem Weg nach Mailand. Wegen der schlechten Wetterprognose für die griechische Halbinsel Peloponnes fand der Festakt am Mittwoch im Archäologischen Museum von Olympia statt. Bereits zuvor war das Feuer entzündet worden.
Der Eupener Hochstraße stehen wegweisende Zeiten bevor. Ab dem kommenden Frühjahr starten zwischen Garnstock und Herbesthaler Straße umfangreiche Arbeiten. Es geht um den Anschluss der Häuser an die Kanalisation, die Erneuerung der unterirdischen Versorgungsnetze und eine neue Fahrbahngestaltung. Aber auch die bestehende Baumallee und die Verkehrsregelung werden sich künftig anders präsentieren.
Während sich die Chancen auf den Sieg bei der Spa Rally (29.-30. November) vor allem auf das Prestigeduell zwischen dem norwegischen Stargast Andreas Mikkelsen (Toyota Yaris R2) und dem Vervierser Cédric Cherain (Porsche 992 Rally GT) konzentrieren, möchten sich mit Tom Heindrichs und Copilot Jonas Schmitz zwei Ostbelgier in der Königsklasse in Szene setzen.
Seit vielen Jahren schon hat sie in Eupen-Kettenis Tradition: die Konzertreihe „Weihnachten in der Stadt“ zugunsten bedürftiger Menschen in der Region. Am Sonntag, den 30. November, startet die diesjährige Ausgabe von „Weihnachten in der Stadt“ in der Pfarrkirche St. Katharina in Kettenis.
Bereits zum dritten Mal verwandelt sich der Dorfsaal Oudler am Samstag in eine große Darts-Arena. Anlass ist die „Ostbelgien Darts Show“, bei der neben vier Lokalmatadoren auch wieder vier weltbekannte Profis auf der Bühne stehen werden.