Bislang konnte er an einem Wochentag für die Gemeinde arbeiten. „Als Schöffe benötigt man idealerweise aber zwei oder eher noch drei Tage“, meint der 53-Jährige.
Er werde die Rechnungslegung des laufenden Jahres fertigstellen und die Haushaltsplanung 2026 vorbereiten. Mit dem Rücktritt sei im Mai oder Juni 2026 zu rechnen. Dem Gemeinderat bleibt Serge Dollendorf aber erhalten.
Designierter Nachfolger im Gemeindekollegium ist Chris Maus, der bisher als Sonderbeauftragter für die Bereiche Forst- und Landwirtschaft, die sanfte Mobilität und die LAG 100 Dörfer - 1 Zukunft zuständig war.
Die neuen Kollegen im Gemeinderat hätten sich sehr gut eingearbeitet, betont Serge Dollendorf, der bei den Kommunalwahlen sogar das beste Stimmenergebnis erzielt hatte. Im Vorfeld hatte er aber erklärt, auf das Bürgermeisteramt verzichten zu wollen, sodass Spitzenkandidat Alain Stellmann die Schärpe überstreifen durfte. In der Rangliste der Vorzugsstimmen landete Chris Maus auf Platz vier, nur wenige Stimmen hinter Schöffe Jean Lafleur.
Serge Dollendorf kündigt an, dass bestimmte Ressorts innerhalb des Kollegiums umverteilt werden. Es sei davon auszugehen, dass Alain Stellmann die Finanzen übernehmen werde.

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