Die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis musste am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter Köln-Mülheim eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Ausgangslage sei bereits vor der Abfahrt schwierig gewesen heißt es in einer Mitteilung der Ringergemeinschaft (RG), da drei Athleten kurzfristig absagen mussten. Am Ende setzte sich der Tabellenführer klar mit 31:6 durch.
Der KSK Rochade Eupen hat in der 1. Division der Schach-Interklubs nach vier Runden die alleinige Tabellenführung übernommen. Der Titelverteidiger setzte sich sowohl gegen Borgerhout als auch gegen Brügge jeweils mit 4,5:3,5 durch und ist derzeit das einzige verlustpunktfreie Team der Liga.
Der Weismeser Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, einen Projektautor zu beauftragen, Pläne zur Aufwertung des Bahnhofsareals in Sourbrodt auszuarbeiten.
Die belgische Pro League hat nach der überraschenden Kündigung des TV-Vertrags durch DAZN ein dringliches Schiedsverfahren eingeleitet. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, wurde die entsprechende Anfrage beim Belgischen Zentrum für Schiedsgerichtsbarkeit und Mediation (Cepani) eingereicht.
In der Grenzangelegenheit „Im Himmelchen“ (Sourbrodt/Weywertz) zeichnet sich eine einvernehmliche Lösung zwischen den Gemeinden Weismes und Bütgenbach ab.
Der RFC Raeren-Eynatten kämpft weiter gegen die Forfait-Niederlage seiner B-Mannschaft in Stembert an. In erster Instanz wurde der Einspruch vor der Disziplinarkommission des wallonischen Amateurfußballverbands (ACFF) vergangene Woche abgewiesen, nun legten die Schwarz-Gelben erneut Berufung ein.
Die vergangenen drei Tage haben Belgien spürbar ausgebremst. Am Mittwoch erreichte der nationale Generalstreik seinen Höhepunkt, begleitet von Aktionen in zahlreichen Bereichen und Sektoren der öffentlichen Dienste und der Privatwirtschaft. Während die Gewerkschaften ihren Druck auf die Föderalregierung erhöhen wollten, mussten sich Bürger erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Mit sechs Wochen Verspätung hat Premierminister Bart De Wever (N-VA) am Mittwochmorgen im Plenum der Abgeordnetenkammer seine Grundsatzerklärung präsentiert. Der Regierungschef stellte nicht nur die Einigung über den Mehrjahreshaushalt 2026–2029 vor, sondern definierte zugleich die Leitlinie seiner Regierung: harte Reformen, wenig Spielraum – und die klare Botschaft, dass es keine Alternative gebe. In seiner Rede inszenierte er sich als „Staatsmann in spe“.
Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) sprach von einem „historischen Schritt“, als er am Mittwoch zusammen mit den Ministerpräsidenten der Gliedstaaten, unter ihnen Oliver Paasch (ProDG), ein Protokollabkommen unterzeichnete, das die Grundlage für eine neue Zusammenarbeit zwischen Föderalstaat und Gliedstaaten im Verteidigungsbereich bildet: Ziel ist es, die Streitkräfte effizienter aufzustellen, Investitionen zu beschleunigen und die nationale Resilienz zu stärken.
Eine Woche wie ein komprimierter Jahresrückblick. Während das Land im Takt der Streikenden stockt, präsentiert Bart De Wever in der Kammer eine Grundsatzerklärung, die man wohlwollend als nüchtern und weniger freundlich als unerschütterlich bezeichnen kann. Der Premierminister bemüht Mythologie und Küchenmetaphern, als ginge es darum, den Ernst der Lage mit bildhaftem Zierrat erträglicher zu machen.
Liliane Müller-Parisse, Gründerin und langjährige Präsidentin der VoG Hilfe für Krebskranke im Süden Ostbelgiens, hatte ihr Leben der Unterstützung von erkrankten Menschen und deren Angehörigen gewidmet. Nach ihrem Tod zu Beginn des Monats möchte die Organisation ihr Lebenswerk in ihrem Sinne und mit derselben Würde weiterführen.
In der Gemeinde Bütgenbach wird die Örtliche Kommission der Ländlichen Entwicklung (ÖKLE) Anfang 2026 neu eingesetzt. Wer bei diesem Format der konkreten Bürgerbeteiligung mitwirken möchte, sei es als ÖKLE-Mitglied oder in spezifischen Arbeitsgruppen, kann sich bei der Gemeinde melden.
Die Zukunft der Tourismusagentur Ostbelgien und der jüngste Führungswechsel waren erneut Thema der Regierungskontrolle im zuständigen Parlamentsausschuss. Der SP-Abgeordnete Björn Klinkenberg wollte von Tourismusminister Gregor Freches (PFF) wissen, wie die Regierung die jüngsten Aussagen der scheidenden TAO-Direktorin Sandra De Taeye bewertet und ob daraus Konsequenzen für die touristische Strategie folgen.
Der Wirtschaftsausschuss des wallonischen Regionalparlaments hat den Dekretentwurf zur Umsetzung des neuen EU-Rahmens für geografische Angaben (IG) für handwerkliche und industrielle Produkte gebilligt. Für die Wallonie und Ostbelgien bedeute dies einen wichtigen Schritt, um regionale Qualitätsprodukte besser zu schützen und international aufzuwerten, erklärt die Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR). Regionalminister Pierre-Yves Jeholet (MR) habe in der Sitzung auf den Blaustein (Pierre Bleue de Belgique) verwiesen.
Kinderrechte stehen oft auf dem Papier. Ihre Umsetzung hingegen hängt von Erwachsenen ab. Unter diesem Leitgedanken eröffnete das Parlament der DG am 20. November, dem Tag der Kinderrechte, die Ausstellungen „Kinderrechte/Menschenpflichten“ des Aachener Künstlers Detlef Kellermann – unterstützt vom Belgischen Roten Kreuz.
Die Winterkampagne Bob – Bob ist bekanntlich der Autofahrer, der nicht trinkt und seine Freunde nach der Party sicher nach Hause bringt – findet in diesem Jahr zu einem besonderen Anlass statt: Seit 30 Jahren wirbt die im Sommer und Winter organisierte Sensibilisierungsaktion dafür, Alkohol und Steuer strikt zu trennen. Mit Erfolg, wie Statistiken zeigen. Doch sie machen auch deutlich: Jeder positive Test ist ein Risiko, und jeder Unfall ist einer zu viel.
Die Regierung De Wever hat im Rahmen ihrer Haushaltsverhandlungen auch die letzten Streitpunkte der Rentenreform geklärt – insbesondere rund um den Pensionsmalus, gleichgestellte Perioden und die Reform des Beamtenpensionssystems. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.