Die SP Ostbelgien kritisiert die Haltung der DG-Regierung in Sachen Kindergeld. Am letzten Freitag organisierte die christliche Gewerkschaft (CSC) eine Aktion vor dem Regierungsgebäude in der Eupener Klötzerbahn, um auf die ausstehende Indexanpassung des Kindergeldes und die daraus resultierende finanzielle Belastung für tausende Familien aufmerksam zu machen.
Paukenschlag bei den Liberalen: Der Abgeordnete Ralph Schröder (PFF) hat mit sofortiger Wirkung sein Mandat im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft niedergelegt.
Die Stimmung ist schlecht bei Borussia Dortmund. Die Fans verpassen Klubboss Hans-Joachim Watzke einen Denkzettel, die Profis lassen Punkte liegen - und stehen gegen Villarreal unter Druck.
Seit 25 Jahren steht der Wirtschafts- und Sozialrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft (WSR) inzwischen für die Interessen der Sozialpartner in der Region ein – sei es durch Gutachten zu Dekreten der Regierung, eigenständig erarbeitete Empfehlungen oder die Erstellung von Studien. Präsidentin Laurie Van Isacker, erster Vize-Präsident Volker Klinges und Ratssekretär Stephan Mathieu erklären, wie der WSR funktioniert – und weshalb er so wichtig für Ostbelgiens Wirtschaft ist.
Am vergangenen Wochenende luden zum ersten Mal der K.Z.V. St.Vith und Umgebung und der K.Z.V. RN7 Südeifel e.V. Bitburg zu einer grenzüberschreitenden Kaninchenvergleichsaustellung in Andlermühle ein.
Leer stehende und zunehmend verfallende Gebäude schaden dem Ortsbild und stellen ein öffentliches Ärgernis dar. Besonders deutlich wird dies derzeit im Dorfkern von Burg-Reuland.
Seit Montag wird gestreikt. Drei Tage lang. Dass die Regierung De Wever just am ersten Streiktag eine Einigung im Haushaltsstreit erzielt hat, ist für die Gewerkschaften kein Grund, den Sinn und Zweck der Aktionen infrage zu stellen – im Gegenteil: Das Abkommen zeige lediglich, warum der Streik nötig sei. Es werde vor allem „auf dem Rücken der Arbeitnehmer“ ausgetragen, heißt es. Der Streik sei nun erst recht begründet.
Rund um die Prinzessin-Elisabeth-Insel knüpften sich große Hoffnungen, nicht nur für die Energieversorgung, sondern auch für den Naturschutz. Doch hinter den Kulissen bröckelt ein Teil jener Idee, die das Projekt zu etwas Besonderem machen sollte. Neue Details zeigen, dass der Weg zu einer wirklich umweltfreundlichen Offshore-Struktur steiniger ist als gedacht.
Beim Weltcup in Calgary hat Bart Swings im Eisschnelllauf-Massenstart knapp das Podium verpasst. Nur drei Hundertstel-Sekunden betrug der Rückstand des Olympiasiegers (7:42,867 Minuten) auf den Amerikaner Jordan Stolz (7:42,837).
Seit dem 22. November ist eine Kunstausstellung in den Hof Bütgenbach eingezogen, die zahlreiche Interessierte nach Bütgenbach locken dürfte. Es handelt sich allerdings um Kunst einer besonderen Art, die ein bestimmtes Thema behandelt: das Geschehen um die Geburt Jesu. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich von der weihnachtlichen Faszination berühren zu lassen: von Gott im Kind.
Beim internationalen Oleg-Karavaev-Turnier war der ostbelgische Olympia-Kampfrichtzer Issa Gamboulatov als Delegierter des Weltverbandes United World Wrestling (UWW) sowie als Chefkampfrichter-Referent im Einsatz. Das Turnier, benannt nach Olympiasieger und zweifachem Weltmeister Oleg Karavaev, gehörte lange zu den renommierten Veranstaltungen im griechisch-römischen Stil und zog Teilnehmer aus zahlreichen Nationen an.
Mit einem stimmungsvollen Nachmittag voller Emotionen, Melodien und bester Unterhaltung hat das „Fest der Musik“ am Sonntag im Triangel St.Vith seinem Motto „Schlager mit Herz“ erneut alle Ehre gemacht.
Plötzlich ging es schnell: Nach langen und schwierigen Verhandlungen hat die Föderalregierung am frühen Montagmorgen eine Einigung über einen „tragfähigen“ und „konkret bezifferten“ Haushaltsplan bis 2029 erzielt. Der Druck war hoch: Das Arizona-Kabinett musste nicht nur die europäischen Vorgaben zur Defizitreduzierung erfüllen, sondern auch eine drohende Regierungskrise abwenden. Noch vor wenigen Wochen hatte Premier Bart De Wever (N-VA) den König um zusätzliche Zeit bis Weihnachten gebeten und sogar angedeutet, dass er ohne ein Ergebnis nicht weiterregieren könne.
Belgien ist am Montag in eine stille Arbeitswoche gestartet. Der erste Tag des angekündigten dreitägigen Streiks hat das öffentliche Leben spürbar verlangsamt. Vor allem der Verkehr stand im Mittelpunkt des Protests gegen die sozioökonomischen Reformpläne der Föderalregierung.
Am vergangenen Sonntag wurde in Seraing der dritte regionale Crosslauf des Winters ausgetragen, der zugleich als Provinzmeisterschaft gewertet wurde. Während die Erwachsenen mit den schwierigen Wetterbedingungen deutlich zu kämpfen hatten, sorgten die jüngeren Athletinnen und Athleten für zwei ostbelgische Titel.
Für die meisten ostbelgischen Volleyballteams verlief das Wochenende ernüchternd: Niederlagen, verpasste Chancen und verletzungsbedingte Rückschläge prägten die Spieltage. Einzig und allein die Kelmiserinnen konnten sich am Ende doch noch über einen Sieg freuen.
Die Einigung auf den föderalen Haushalt ist ein mühsam erkämpfter Kompromiss, der wirklich niemanden zufriedenstellt. Und genau das macht den Deal bemerkenswert. Gewerkschaften sprechen von einem Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, Arbeitgeber warnen vor neuen, überbordenden Belastungen. Dass beide Seiten so vehement reagieren, zeigt, dass die oft beschworene Lastenverteilung offenbar tatsächlich greifen wird. Der Preis dafür ist hoch. Premier Bart De Wever hat monatelang betont, dass massives Sparen unvermeidlich sei und jede gesellschaftliche Gruppe ihren Beitrag leisten müsse. Jetzt liegt ein Paket auf dem Tisch, das diesen Anspruch kompromisslos umsetzen soll – und das Land über Jahre formen wird.