Der Ausbau der Stromnetze entwickelt sich zunehmend zu einem Standortfaktor für Unternehmen in der Wallonie und in der DG. Fehlende oder verzögerte Netzanschlüsse bremsen Investitionen und erschweren die Planung. Vor diesem Hintergrund fordert der ostbelgische Regionalabgeordnete Patrick Spies (SP/PS) mehr Transparenz, schnellere Verfahren und kurzfristige Lösungen, um die wirtschaftliche Entwicklung nicht auszubremsen.
Die föderale Reform des Arbeitslosengeldes beschäftigt das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) weiterhin intensiv. Nachdem bereits mehrfach vor zusätzlichen Belastungen für die Öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) gewarnt wurde, wollte der Abgeordnete Marco Hoffmann (Vivant) bei der Regierungskontrolle wissen, wie konkret die Folgen inzwischen spürbar sind.
Frauen haben in Belgien im Jahr 2024 durchschnittlich 21 Prozent weniger Pension erhalten als Männer. Das geht aus neuen Zahlen der Plattform PensionStat.be hervor. Berücksichtigt wurden sowohl die gesetzliche als auch die zusätzliche Pension.
Nach Absetzung von CHP-Chef Nach dem umstrittenen Führungswechsel bei der größten Oppositionspartei der Türkei reißen die Proteste nicht ab. Die Polizei geht gegen Demonstrierende vor.
Harry Kane vom FC Bayern darf sich nach dem Gewinn der Meisterschale, des DFB-Pokals und der Torjägerkanone für den treffsichersten Schützen der Bundesliga über eine weitere Trophäe freuen. Der Engländer erhält zum zweiten Mal nach 2024 den Goldenen Schuh für den erfolgreichsten Torschützen in Europa.
Dass RWDM seine Lizenz für die Challenger Pro League nicht erhalten hat, löst eine Lawine an Absteigern in den unteren Ligen aus. Unter anderem betroffen: Royal Stockay Saint-Georges mit einigen ehemaligen Raeren-Eynattenern.
Bei dem schweren Unfall zwischen einem Schulbus und einem Zug an einem Bahnübergang in Buggenhout in der Provinz Ostflandern sind vier Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Ostflandern am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Nach Angaben der belgischen Bahngesellschaft SNCB waren die Schranken des Bahnübergangs zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen und das Warnsignal aktiviert.
Romelu Lukaku will seine Karriere bei den Roten Teufeln bis zur Weltmeisterschaft 2030 fortsetzen. Das erklärte der Rekordtorschütze der belgischen Nationalmannschaft in Interviews mit „La Dernière Heure“ und „Het Nieuwsblad“.
Am Pfingstwochenende stand die Sportanlage des RFC St.Vith erneut ganz im Zeichen des internationalen Jugendfußballs. Die besten Kicker kamen dabei vom Eupener Kehrweg sowie aus Heidelberg-Kirchheim.
Das Tierheim Griff in La Louvière organisiert gemeinsam mit der lokalen Polizei eine Sensibilisierungskampagne zur Identifikation von Haustieren. Ab dem 26. Mai findet in mehreren Stadtteilen ein sogenannter „Marathon der Identifikation“ statt.
Mehrere Polizeieinsätze haben die Beamten der Zone Weser-Göhl in den vergangenen Tagen beschäftigt. Dabei ging es unter anderem um einen Ladendiebstahl in Eupen sowie zwei Fahrten unter Alkoholeinfluss.
Die belgische Koordinierungsstelle zur Bedrohungsanalyse (KOBA) warnt vor dem Auftreten eines neuen gewaltbereiten Phänomens: dem sogenannten nihilistischen Extremismus. Wie die Zeitungen „L'Echo“ und „De Tijd“ unter Berufung auf den Jahresbericht der Behörde berichten, wurden im Jahr 2025 bereits rund zehn Dossiers eröffnet.
Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Spiel zwischen Standard Lüttich und Sporting Charleroi will die belgische Regierung das Fußballgesetz deutlich verschärfen. Innenminister Bernard Quintin (MR) sprach von einer „Schande für den belgischen Fußball“ und drängt auf ein rasches Inkrafttreten der neuen Regeln. Darüber berichtet die Zeitung „De Standaard“.
Keine Überraschung bei der Gala zum Spieler der Saison: Club-Brügge-Profi Christos Tzolis wurde nach einer überragenden Saison ausgezeichnet. In der Challenger Pro League geht der Titel an den Ameler Christian Brüls.
Von Lüttich aus ist am Montagabend ein Flugzeug mit rund 100 Tonnen humanitärer Hilfe in Richtung Demokratische Republik Kongo gestartet. Die Lieferung soll zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie im Osten des Landes beitragen.
Über Staatsreformen wird in Belgien meist gesprochen, als seien sie die Ursache fast aller institutionellen Probleme des Landes: mehr Komplexität, mehr Blockaden, mehr politische Lähmung. Staatsreformen gelten als Symbol dafür, dass Belgien sich mit jedem Kompromiss weiter verheddert hat. Doch stimmt dieses Bild überhaupt?