Timo Küpper hat den 46. Eupener Osterlauf für sich entschieden. Auf der 15 Kilometer langen Strecke mit Start und Ziel am städtischen Stadion setzte er sich mit einer knappen Minute Vorsprung auf Fabian Rahn durch. Beim Hauptlauf jubelte am Samstagnachmittag Benoit Paques aus Kelmis. Mit Romy Schröder und Marie Wiesemes stellte der SC Bütgenbach jeweils die schnellsten Frauen.
Bei einem Erdbeben im Norden Afghanistans sind laut Behörden mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen und vier weitere verletzt worden. Nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam hatte das Erdbeben am Freitagabend eine Stärke von 5,8. Demnach ereignete es sich in einer Tiefe von 190 Kilometern.
Das Warten auf einen Titel für die KTSV Eupen geht weiter: Wie schon 2023 unterlag die Damenmannschaft im Pokalfinale in Hasselt dem großen Favoriten aus Sint-Truiden (23:27) – die Zeit von Trainer Philipp Reinertz und Rückraumspielerin Lauranne Beckers am Stockbergerweg endet ohne die Krönung.
Ein 51-jähriger Radsportler aus Großbritannien ist am Samstag beim Jedermann-Rennen „We Ride Flanders“ ums Leben gekommen. Das teilte der Veranstalter mit.
Mehrere Dutzend „Gelbwesten“ haben sich am Samstagmorgen gegen 10.30 Uhr auf dem Place Saint-Lambert in Lüttich versammelt, um gegen die steigenden Energiepreise zu protestieren. Sie fordern unter anderem eine Deckelung der Kraftstoffpreise auf 1,50 Euro pro Liter, einen Mietstopp sowie höhere Löhne und Sozialleistungen.
Erstmals seit mehr als 50 Jahren sind wieder Menschen auf dem Weg zum Mond. Mehr als die Hälfte des Weges haben sie geschafft. Der erste Lohn: atemberaubende Ausblicke.
Die Brüssel Regierung hat eine Einigung über das Sanktionssystem in der Umweltzone (LEZ) erzielt. Demnach sollen die Geldbußen wie geplant eingeführt werden. Gleichzeitig wurde ein Zeitplan beschlossen, der schrittweise zu einem neuen Pass-System führen soll.
Die föderale Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) will eine eigene Hafenstaatsanwaltschaft in Antwerpen schaffen, um gezielter gegen organisierte Drogenkriminalität vorzugehen. Der Vorschlag wurde am Freitag vom Ministerrat gebilligt.
Die föderale Regierung hat den Haushalt für das Jahr 2026 nachgebessert. Bei einer Sitzung des Kernkabinetts wurde am Freitagabend eine Anpassung von knapp einer Milliarde Euro beschlossen, teilte das Kabinett von Haushaltsminister Vincent Van Peteghem (CD&V) mit.
Ein 20-Jähriger aus Aachen sitzt in U-Haft, nachdem er mutmaßlich in einem Zug in Nordrhein-Westfalen Sprengkörper gezündet hat. Kurz vor der Tat soll er noch ein Schreiben an Medien verfasst haben.
DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) hat auf die jüngsten Aussagen von Oppositionspolitiker Michael Balter zur Finanzlage der Deutschsprachigen Gemeinschaft reagiert. Dabei weist er die Vorwürfe entschieden zurück und wirft Balter vor, Zahlen zu verdrehen und wichtige Fakten wegzulassen.
Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat sich intensiv mit einer Frage beschäftigt, die politisch heikel und gesellschaftlich hochrelevant ist: Wie schützt man Kinder und Jugendliche im digitalen Raum? Herausgekommen ist eine Resolution, die sich in erster Linie an Europa und den Föderalstaat richtet.
„Es wäre ein Wunder, wenn wir das noch schaffen würden“, gibt Chris Klöcker unumwunden zu. Mit seiner Union Walhorn klammert sich der Kapitän im Abstiegskampf der
2. Provinzklasse C an die letzten Rettungsstrohhalme. Beginnend mit dem Auswärtsspiel in Amel am Karsamstag (19 Uhr) darf nun nichts mehr schiefgehen.
Viele hundert Kilometer liegen zwischen den Projektgebieten von Menschen für Menschen (MfM) in Äthiopien. Gesteuert werden sie aus der Hauptstadt Addis Abeba, wo das zentrale Büro die Arbeit in insgesamt 13 Regionen koordiniert. Einige davon sind nur schwer erreichbar: Die von MfM Belgien errichtete Berufsschule in Bure liegt rund 700 Kilometer entfernt, aktuelle Projekte im Süden des Landes – etwa in Boreda und Kawo Koysha – etwa 400 Kilometer.
Die Föderalregierung hat den Weg für Wohnungsbetretungen zur Festnahme von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus geebnet. Der Ministerrat verabschiedete den Gesetzentwurf am Freitag in zweiter Lesung. Damit rückt die Maßnahme einen Schritt näher, muss jedoch noch vom Staatsrat geprüft und anschließend vom Parlament verabschiedet werden.
Zum Start ins Osterwochenende hatte der KFC Rocherath gleich doppelten Grund zur Freude: Nicht nur gewannen die Schwarz-Weißen das Gemeindederby gegen ein ineffizientes Honsfeld am Ende ungefährdet mit 4:1, sie sprangen auch am Karfreitag zurück aufs Podium der 2. Provinzklasse C.
Die Föderalregierung wird kein „umgekehrtes Cliquet-System“ einführen, um die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen zu dämpfen. Diese Entscheidung traf das Kernkabinett am Freitag nach intensiven Beratungen, wie aus Regierungskreisen verlautete. Stattdessen arbeitet die Regierung an einem Maßnahmenpaket zur gezielten Unterstützung besonders betroffener Bevölkerungsgruppen.
In einer politisch aufgeladenen und teilweise chaotischen Plenarsitzung hat der Senat am Freitag einen ersten entscheidenden Schritt in Richtung seiner eigenen Abschaffung gemacht. Nach stundenlangen Debatten und einer tumultartigen Unterbrechung stimmte eine Zweidrittelmehrheit der Senatoren für die Revision von Verfassungsartikel 195 – ein juristisch notwendiger, aber politisch umstrittener Schritt auf dem Weg zur Auflösung der zweiten Kammer.