Fünf Personen mit Verbindungen zu dieser Bewegung sind derzeit in der Datenbank der KOBA registriert. Laut Behörden vereint der nihilistische Extremismus unterschiedliche radikale Einflüsse, darunter Rechtsextremismus, Satanismus, Misanthropie, die sogenannte Incel-Ideologie, Dschihadismus und Beschleunigungsideologien.
Die Gruppierungen agieren überwiegend über Online-Netzwerke und verherrlichen Gewalt. Dabei würden unter anderem Punkte an Nutzer vergeben, die andere zu Straftaten anstiften oder besonders brutale Bilder verbreiten.
KOBA-Direktor Gert Vercauteren erklärt, klassische Extremisten würden meist eine alternative Gesellschaftsordnung anstreben. Der nihilistische Extremismus dagegen ziele auf die Zerstörung der bestehenden Gesellschaft ab. Besonders junge Menschen seien anfällig für diese Ideologien, die eine anarchische Ordnung propagierten, in der sich der Stärkere durchsetzt.
Vercauteren fordert deshalb auch die Internetanbieter auf, stärker gegen solche Inhalte und Netzwerke vorzugehen. (belga/rt)

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