Knatsch bei der PFF: Ralph Schröder legt Mandat im PDG nieder

<p>Ralph Schröder bei seiner Vereidigung im PDG. Nun legt der PFF-Politiker sein Mandat überraschend nieder.</p>
Ralph Schröder bei seiner Vereidigung im PDG. Nun legt der PFF-Politiker sein Mandat überraschend nieder. | Archivfoto: David Hagemann

Schröder war bei den Wahlen 2024 auf Platz 3 der PFF-Liste hinter Spitzenkandidat Gregor Freches und Evelyn Jadin ins Parlament eingezogen und hatte 419 Vorzugsstimmen erhalten.

In einer kurzen Mitteilung dankt Ralph Schröder seinen Wählern für das Vertrauen. „Mein Ziel war es, mich mit Engagement und Herzblut für die Menschen unserer Gemeinschaft in Ostbelgien einzusetzen“, erklärt er. Zu den genauen Hintergründen seines Rücktritts äußert er sich nicht, verweist jedoch auf „interne Unstimmigkeiten innerhalb der Fraktion“, die ihn zu diesem Schritt bewogen hätten. Künftig wolle er seine Energie „in positive Projekte investieren“, schreibt der 47-jährige Architekt.

Die PFF-Fraktion muss nun den Nachfolger für Schröder im PDG benennen. Nachdem Gerhard Löfgen seinerzeit für Gregor Freches nachgerückt war, wäre Shayne Piront als nächste Nachrückerin an der Reihe. Am Abend teilten die Liberalen mit, dass sie „ein strukturiertes Auswahlverfahren einleiten, um eine Persönlichkeit zu benennen, die unsere liberalen Grundsätze, insbesondere die Förderung individueller Freiheit, marktwirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und institutioneller Effizienz, im Parlament klar und konsequent vertritt“. (sc/svm)

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