Jährlich zehn Millionen Touristen an der Küste: Die Folgen in Zahlen

<p>Am Strand von Ostende herrscht an schönen Wochenenden Hochbetrieb.</p>
Am Strand von Ostende herrscht an schönen Wochenenden Hochbetrieb. | Foto: Photo News

- Während der Sommermonate setzt die SNCB 32 zusätzliche Züge ein.

- Der Wasserverbrauch verdoppelt sich in den Sommermonaten. An sehr heißen Tagen wird sogar mehr als doppelt so viel Wasser verbraucht. Auch der Stromverbrauch verdoppelt sich im Sommer.

- Das Abfallaufkommen steigt um 30 Prozent.

- An einem normalen Sommertag fahren durchschnittlich 66.000 Fahrgäste mit der Küstenstraßenbahn. An Spitzentagen steigt die Zahl der Fahrgäste auf 88.000. Zum Vergleich: Im Winter fahren durchschnittlich 25.000 Menschen mit der Tram.

- Jährlich erwirtschaftet der Küstentourismus einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro – eine Milliarde alleine im Juli und August.

Außerdem rückt die Polizei in den Küstengemeinden im Sommer fünfmal häufiger aus als außerhalb der Saison. Nennenswerte Verstärkung bekommen die Polizeizonen während dieser Zeit allerdings nicht.

Für die sieben Polizeizonen entlang der Küste sind in der Hochsaison insgesamt 14 zusätzliche Kräfte vorgesehen – zwei pro Zone. „Das ist viel zu wenig“, sagt Nicholas Paelinck, Leiter der Polizeizone Westküste, wo im Sommer rund 80 Veranstaltungen stattfinden.

„Wir versuchen, alle Dienstleistungen zu verdoppeln, aber natürlich ist es eine große Belastung für die Polizisten an der gesamten Küste“, betont Paelinck. „Wir müssen uns daher auf ein System echter Verstärkung zubewegen.“

Laut Innenminister Pieter De Crem (CD&V) wurden bereits diverse Maßnahmen zur Verstärkung der Küstenpolizei getroffen. So hat die föderale Polizei vorübergehend die Kapazität des Interventionskorps Westflandern zur Unterstützung der sieben Küstenzonen erhöht.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment