Fed Cup wird auf 20 Teams aufgestockt

<p>Fed Cup wird auf 20 Teams aufgestockt</p>

Zwölf Teams werden von 2020 an in einer sechstägigen Finalrunde den Sieger ermitteln. Lauf ITF werden zwölf Millionen Dollar Preisgeld an die teilnehmenden Spielerinnen ausgeschüttet und sechs Millionen Dollar an die nationalen Verbände. Die Premiere findet vom 14. bis 19. April in Budapest statt.

Spielerinnen und Verbände teilen sich 18 Millionen Dollar Preisgeld.

Die ersten drei Endrunden werden jeweils im April in der ungarischen Hauptstadt ausgetragen, zuvor müssen im Februar 16 Nationen eine Qualifikationsrunde bestreiten. Dabei wird es wie bisher Heim- und Auswärtsspiele geben. Mit dabei wird am 7. und 8. Februar 2020 auch das belgische Team sein, das sich im April den Verbleib in der Erstklassigkeit nach dem bisherigen Modus gesichert hatte. In der Weltgruppe gab es K.o.-Runden bis zum Finale und Relegationsspiele.

Für die neuen Finals bereits qualifiziert sind Gastgeber Ungarn, die diesjährigen Finalisten Australien und Frankreich, außerdem wird eine Wildcard vergeben. Dazu kommen die acht Sieger aus der Qualifikation, in der an zwei Tagen wie bisher fünf Matches ausgetragen werden. Bei den Finals gibt es zunächst eine Vorrunde mit vier Dreier-Gruppen.

Die verlängerte Winterpause ist gut für die Gesundheit der Spielerinnen.

Das neue Format wurde vom ITF-Board nach intensivem Austausch mit den Verbänden und der Spielerinnenvereinigung WTA beschlossen. Sie respektiere den bestehenden Turnierkalender durch die Reduzierung des Wettbewerbs auf zwei Wochen in bestehenden Fed-Cup-Fenstern, teilte die ITF mit. Dass das Finale von November auf April vorgezogen wird, sei wegen der Verlängerung der Winterpause gut für die Gesundheit der Spielerinnen.

Der Davis Cup wird in diesem Jahr erstmals nach einem neuen Format ausgetragen. Statt in vier über das Jahr verteilten Runden geht es in der Woche vom 18. bis 24. November in Madrid um den Titel. Gegen die Reform hatte es viele Widerstände gegeben, etliche Topspieler wie der Serbe Novak Djokovic, der Schweizer Roger Federer oder Deutsche Alexander Zverev haben bereits angekündigt, auf das Event in Spaniens Hauptstadt zu verzichten.

(dpa/sid)

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