Einen Einbruchsdiebstahl gab es zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen im "Haus der Familie" in Kelmis, Patronagestraße. Dort waren unbekannte Täter über ein Seitenfenster in das Gebäude eingedrungen und hatten Informationsbroschüren auf den Boden geschmissen. Beschädigungen oder Diebstähle wurden nicht festgestellt. Verdächtigt werden drei Jugendliche, die sich abends in der Nähe des Gebäudes aufhielten.
Ebenfalls drei Jugendliche, vermutlich minderjährig, erwischte der Hausmeister am Freitagnachmittag, als sie dabei waren, einen Feuerlöscher im Eingangsbereich der städtischen Sporthalle in der Judenstraße in Eupen zu leeren. Obwohl sie das Weite suchten, werden sie aufgrund von mehreren Zeugenaussagen wahrscheinlich in den kommenden Tagen identifiziert werden, heißt es im Bericht der Polizei.
Mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten gab es auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl. Am Freitag gegen 15.40 Uhr kam es an der Kreuzung Eichenberg/Fischgasse in Eupen zu einem Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten. Vermutlich durch eine kurze Unachtsamkeit eines Fahrers kollidierten dort zwei sich kreuzende Pkw. Beide Fahrzeuge wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen und mussten abgeschleppt werden. Einer der Fahrer klagte über Schmerzen im Nackenbereich und wurde ins Eupener Krankenhaus gebracht.
Gegen 17.30 Uhr kam es auf der Aachenerstraße in Kettenis zu einem Auffahrunfall, als eine Anwohnerin in ihre Einfahrt einbiegen wollte. Der nachfolgende Fahrer fuhr dabei von hinten auf. Die Fahrerin des ersten Pkw und ihr siebenjähriger Sohn wurden vorsichtshalber zur Untersuchung ins Eupener Krankenhaus gebracht.
Gegen 22.40 Uhr wurde an der Kreuzung Rotenberg/Neustraße eine 47-jährige Fussgängerin verletzt, als sie die Straße überquerte, ohne den Zebrastreifen zu benutzen. Die Frau wurde von einem Auto erfasst. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihre Verletzungen seien „nicht lebensbedrohlich“, heißt es im Polizeibericht.
Schließlich vermeldet die Polizei noch einen Granatenfund: Bei Baggerarbeiten wurde unweit von "Fringshaus" (Bundesstrasse 258) auf belgischem Hoheitsgebiet ein Sprengsatz gefunden, von dem nur etwa 30 Zentimeter sichtbar waren und dessen genaue Größe nicht bestimmt werden konnte. Der Entminierungsdienst der Armee wurde benachrichtigt. (red)

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