Schengen/Ostbelgien
Am 11. und 12. Mai fand in Luxemburg die 1. Internationale Schach-Schengen-eisterschaft für Jugendliche bis 18 Jahren statt.
Das Turnier fand im Rahmen von Integrationsprojekten „Schach für Frieden“ statt. So stand sonntags ein Besuch des europäischen Schengen Museums an. Zum Kulturprogramm gehörte auch die Besichtigung der Stadt Luxemburg.
Das von der ECU der europäischen Schachföderation homologierte Turnier stieß, sicherlich auch weil der Hauptorganisator polnischer Abstammung ist, insbesondere in Polen auf riesen Zuspruch. Von dort alleine kamen zwei Reisebusse mit jugendlichen Schachspielern. Folglich auch kein Wunder, dass diese ohnehin starke Schach-Nation vorne mitmischte. Von Ostbelgien nahmen die SVDB-Leistungszentrumsteilnehmer Anastasia und Maximilian Ahn vom KSK teil.
Maximilian, als gefährlicher Schnellschachspieler bekannt, startete in der Altersklasse U10 und konnte freitags mit zwei Auftaktsiegen gegen Vertreter aus Polen und Ungarn sofort seine Klasse unterstreichen.
Am nächsten Morgen unterlief ihm leider gegen den späteren zweiten aus Lichtenstein durch zu schnelles Spielen bereits in der Eröffnungsphase ein grober Fehler und er hatte keine Chance mehr, sich in die Partie zurückzukämpfen. Im Schach ist es oft sehr tückisch, man denkt es ist noch nichts los und da ist auch schon passiert und die Figur und der Punkt sind weg.
Anschließend erholte er sich wieder, allerdings ohne ganz an seine Leistung vom Vortag anknüpfen zu können. Er erzielte noch drei Punkte aus den letzten vier Partien und erreichte in einer sehr ausgeglichenen Gruppe noch den geteilten zweiten Rang und nach Feinwertung Platz vier. Etwas traurig, die Bronze-Medaille nur knapp verpasst zu haben, konnte Maximilian trotzdem zufrieden über seine gezeigte Leistung sein.
Anastasia Ahn spielte zunächst ihr gewohnt solides und ruhiges Schach und erzielte in den beiden ersten Runden, in der gemischten Jungen- und Mädchen-Kategorie der Altersklasse U12, zwei bis weit ins Endspiel erspielte Punkteteilungen gegen gleichwertige Gegner.
Am nächsten Morgen ging es aber sofort wild zur Sache. Ihr polnischer Gegner opferte früh eine Figur für einen Mattangriff. Anastasia verteidigte sich klug und die Partie endete durch Dauerschach erneut Remis. In Runde vier und fünf kam dann ein großer Dämpfer. Sie musste sich ihren Gegnern aus Deutschland und Tschechien geschlagen geben. Anschließend zeigte sie aber Moral und Kampfgeist und konnte das Turnier mit zwei Siegen beenden
Ein versöhnlicher Abschluss mit einem Mittelfeldplatz und 50 Prozent der Punkte. In der getrennten Mädchen Wertung erreichte sie noch Platz sechs.
Martin Ahn fand im Nachgang das Ganze eine gelungene erste Schengen-Meisterschaft und freut sich schon jetzt auf die zweite Auflage.



Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren