Gefangene in Hasselt haben nun Telefone in ihren Zellen

<p>Zum Telefonieren müssen Gefangene in Hasselt nicht mehr aus ihren Zellen geführt werden. Die Maßnahme soll die Sicherheit erhöhen.</p>
Zum Telefonieren müssen Gefangene in Hasselt nicht mehr aus ihren Zellen geführt werden. Die Maßnahme soll die Sicherheit erhöhen. | Illustrationsbild: belga

Insgesamt wurden in 400 Zellen Festnetztelefone installiert. Die Häftlinge können von dort aus zu einem vergünstigten Tarif von 0,11 Cent pro Minute telefonieren.

Laut Justizminister Koen Geens (CD&V) soll die Maßnahme für „mehr Sicherheit für das Personal“ sorgen. Wenn die Häftlinge ihre Telefonate direkt in ihrer Zelle erledigen können, sinkt die Anzahl der Bewegungen stark. Bislang mussten die Inhaftierten zum Telefonieren in einen eigens dafür vorgesehenen Raum gebracht werden, was jedes Mal das Risiko eines Angriffs auf das Personal barg.

Nach Lust und Laune alle möglichen Nummern anwählen können die Gefangenen aber nach wie vor nicht: Die Telefonate erfolgen auf der Grundlage einer Liste von hinterlegten Nummern. Allerdings können sie nun flexibler entscheiden, wann sie jemanden anrufen. Somit soll die Maßnahme auch zu weniger Frustration unter den Häftlingen führen.

Alle Anrufe, die die Gefangenen tätigen, werden registriert. Bei Bedarf können Nummern von der Gefängnisleitung gesperrt werden. Auch im Gefängnis von Jamioulx (Provinz Hennegau) haben die Gefangenen bereits die Möglichkeit, in ihren Zellen zu telefonieren. (belga)

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