Brüssel: Spurensicherung der Föderalpolizei rückt nicht mehr bei Einbrüchen aus

<p>In Sachen Spurensicherung sind die lokalen Polizeizonen in Brüssel künftig auf sich alleine gestellt.</p>
In Sachen Spurensicherung sind die lokalen Polizeizonen in Brüssel künftig auf sich alleine gestellt. | Illustrationsbild: dpa

Mitarbeiter der Spurensicherung werden demnach künftig nicht mehr zur Verfügung stehen, um bei Diebstählen und Einbrüchen ohne Gewaltanwendung Fingerabdrücke und DNA-Material zu sichern. Die föderale Kriminalpolizei in Brüssel argumentiert, derzeit keine Ressourcen zur Unterstützung der sechs Brüsseler Polizeizonen zu haben.

„Es ist eine vorübergehende Situation, die voraussichtlich bis zum Ende des Jahres andauern soll“, sagt Sarah Frederickx von der föderalen Polizei. Stattdessen sollen die Polizisten der einzelnen Zonen selbst Spurenmaterial sichern. „All diese Spuren werden auch weiterhin noch untersucht, denn es ist ja nicht so, als ob wir die Leute im Regen stehen lassen würden“, versichert die Sprecherin.

„Wir werden versuchen, mit allem fertig zu werden, was hereinkommt, aber natürlich kann man nicht überall gleichzeitig sein. Konkret bedeutet dies, dass die Wartezeiten zunehmen und es hier und da überhaupt keine Interventionen geben wird“, erklärt ein Sprecher der Polizeizone Brüssel-Ixelles in einer ersten Reaktion. (belga)

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