Das Projekt „Sterkhuis“ soll in einer ersten Phase rund 15 Gefangenen die Möglichkeit geben, den Rest ihrer Haftstrafe in einer kleinen Einrichtung abzusitzen, mit dem Ziel, sie besser auf die Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorzubereiten.
Voraussichtlich am 1. September soll die erste Einrichtung dieser Art in Mechelen eröffnen. Später soll Spa als zweiter Standort hinzukommen, allerdings mit einem etwas abgewandelten Konzept, sodass die Ansätze später verglichen werden können. "Das Projekt in Mechelen wird aus zwei nebeneinanderliegenden Häusern mit Einzelzimmern bestehen. Allerdings werden die Gefangenen die meiste Zeit in Gemeinschaft leben", erklärte ein Sprecher von Justizminister Koen Geens (CD&V) am Samstag.
Das Pilotprojekt, für das ein Budget von 900.000 Euro bereitgestellt wurde, ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt. Sollte es positiv bewertet werden, könnte es verlängert und landesweit ausgebaut werden. (belga)

Kommentare
.. viel Geld für Verbrecher, die eventuell Ihrer Opfer noch nicht mal entschädigt haben... ... und welche Gefangenen sollen in diesem Genuss kommen....
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren