Nach der 17. Etappe stieg Wout Van Aert vorzeitig bei der Tour de France aus. Keine 24 Stunden später vermeldet der Profi von Jumbo-Visma frohe Nachrichten: Seine Frau Sarah de Bie und er veröffentlichten am Freitagmittag in den Sozialen Medien Fotos, auf denen sie die Hand des Sprösslings halten. Jerome ist der Name des Brüderchens von Georges (2), zur Welt kam er bereits am Donnerstag.
Superhelfer Van Aert lotste Vingegaard zum Toursieg.
Ob Van Aert rechtzeitig zur Geburt ankam, ließen die Posts offen. Jumbo-Visma hatte am Donnerstagmorgen verkündet, dass Van Aert die Frankreich-Rundfahrt vorzeitig verlassen und nach Hause reisen werde. Als die Nachricht die Runde machte war Van Aert bereits an der Seite seiner Frau – unmittelbar nach der Ankunft am Col de la Loze brachte sein Team ihn per Hubschrauber und Privatjet nach Belgien. „Es wird langsam ein bisschen eng. In Absprache mit dem Team haben wir entschieden, dass mein Platz nun zu Hause ist. Es ist kein Dilemma“, so Van Aert in einem kurzen Video.
Der Super-Helfer von Jonas Vingegaard hatte bereits vor dem Prolog in Bilbao verkündet, die Geburt seines zweiten Kindes auf keinen Fall verpassen zu wollen. Dennoch fuhr er eine erneut starke Schleife, wenngleich ihm ein Etappensieg verwehrt blieb. Nach Tageserfolgen im vergangenen Jahr stellte sich Van Aert 2023 voll in den Dienst seiner Mannschaft. Als der Landesmeister nach der Königsetappe die Koffer packte, hatte Kapitän Vingegaard 7:35 Minuten Vorsprung auf Herausforderer Tadej Pogacar. Und das auch dank der starken (Mit)-Arbeit von Van Aert. (mn)

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