Seit Kurzem kursiert eine betrügerische E-Mail, die vom Energieanbieter Engie zu stammen scheint. Diese Mail behauptet, dass der Energieversorger seinen Kunden eine Prämie auszahlen wird. In der Mail wird dazu aufgefordert, auf einen Link zu klicken. „Tun Sie das auf keinen Fall“, fordert Engie.
Wer auf den Link klickt, gibt den Betrügern Zugriff auf seine persönlichen Daten. Löschen Sie die Mail am besten sofort. Eine häufige Betrugsmethode besteht darin, Links in Mitteilungen einzubauen. Diese soll der Empfänger dann anklicken, um weitere Informationen zu erhalten. Einmal angeklickt, wird der User fast immer auf eine Fake-Website weitergeleitet. Leider gehen die Betrüger immer professioneller ans Werk und selbst für Experten lässt sich meist nicht auf den ersten Blick erkennen, ob es sich um Betrug handelt oder nicht. Woran erkennt man betrügerische SMS oder E-Mails? Sie erhalten diese Mitteilungen meistens unerwartet und ohne Grund; die Mitteilungen setzen Sie unter Druck oder wollen Ihre Neugier wecken; sie enthalten Rechtschreibfehler oder sind in einem ungewohnten Stil verfasst; unbekannte Absender oder kryptische E-Mail-Adressen sollten Ihre Wachsamkeit erregen; nicht auf Links in der Textnachricht klicken. Suchen Sie selbst nach der richtigen Website. In unserem Beispiel kommt der Name „Engie“ nicht in der URL vor. Sie können auch mit der Maus über den Link fahren, ohne zu klicken.
Kommt der Absender ihnen verdächtig vor, können Sie die Mitteilung an verdacht@safeonweb.be weiterleiten. Geben Sie niemals persönliche Daten weiter und laden Sie nie E-Mail-Anhänge herunter, wenn Sie den Absender nicht kennen. Was tun, wenn Sie schon Daten preisgegeben haben? Bei Datenklau sollten Sie sofort Kontakt mit Ihrer Bank aufnehmen; wenn Sie Ihre Bankdaten angegeben haben, lassen Sie Ihre Bankkarte sperren; erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (red/sc)

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