Steigt Van Aert bei der Tour aus? - Jumbo-Visma dementiert

<p>Wout Van Aert</p>
Wout Van Aert | Foto: belga

Van Aert hatte schon Wochen vor dem Start der Tour de France angekündigt, im Falle der Geburt seines zweiten Kindes umgehend zurück nach Belgien reisen zu wollen. Am Dienstag stand der Alleskönner von Jumbo-Visma am Start, Spekulationen gab es trotzdem. „Ich habe Gerüchte gehört, dass Van Aert am Mittwoch nach Hause fährt“, so Skjelmose in einem Interview mit „TV 2 Sport“. Bei Jumbo-Visma sorgte das (bislang) nur für ein kurzes Dementi. „Das höre ich zum ersten Mal. Unser Plan ist das nicht“, so Pressesprecher Ard Bierens.

Nach dem Ruhetag am Montag gehen die Fahrer, die in den ersten neun Tagen bereits an ihre Grenzen getrieben wurden, endlich mal wieder mit frischen Beinen in eine Etappe. Und die werden sie brauchen, denn der Restart der 110. Tour de France am Dienstag hat es in sich. Eine fortwährende Kletterpartie auf mittelschwerem Niveau steht an, fünf kategorisierte Anstiege und insgesamt über 3.000 Höhenmeter sind in der Vulkan-Landschaft der Auvergne zu überwinden.

Der Sieger nach 167,2 intensiven Kilometern im Sattel dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer Fluchtgruppe stammen. (mn/sid)

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