Pfingstmesse in Tinseubois lockte Hunderte Gläubige an

<p>Jedes Jahr an Pfingstmontag versammeln sich zahlreiche Gläubige an der Kapelle von Tinseubois.</p>
Jedes Jahr an Pfingstmontag versammeln sich zahlreiche Gläubige an der Kapelle von Tinseubois.

Bei herrlichem Wetter wurde die zweisprachige Pfingstmontagmesse neben der altehrwürdigen Kapelle zelebriert. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Königliche Musikverein Concordia Recht und der Kirchenchor Petit-Thier, der diesmal von einigen Sängerinnen und Sängern des Rechter Kirchenchores unterstützt wurde. Darüber hinaus wird von April bis Oktober jeden Dienstag um 19 Uhr eine Messe in der Kapelle von Tinseubois zelebriert.

1876 wurde die Kapelle von Tinseubois gebaut, die der Muttergottes „Notre Dame de Lourdes“ geweiht ist. Rosalie Petit ließ das kleine Gotteshaus errichten, da sie in Lourdes eine Heilung ihres Beines erfahren hatte. Die Nachricht von der wunderbaren Heilung der Baronin verbreitete sich in der ganzen Gegend und die Kapelle wurde zu einem viel besuchten Wallfahrtsort. Im Holzaltar der Kapelle steht eine Statue der Muttergottes, an deren Fuß eine kleine Nachbildung eines Gipsbeines liegt. Seit dem ersten Weltkrieg findet alljährlich am Pfingstmontag in Tinseubois ein feierlicher Gottesdienst statt. (jm)

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