Fans von Charleroi hatten vor genau fünf Monaten dafür gesorgt, dass die Partie beim Stand von 1:0 für Charleroi mehrfach unterbrochen bzw. endgültig abgebrochen werden musste.
Dabei kam es wohl zu einem Prozedurfehler: Als die Partie zum zweiten Mal unterbrochen werden musste, teilte Schiedsrichter Jan Boterberg u. a. den Sicherheitsdiensten mit, dass er das Spiel beim nächsten Zwischenfall umgehend abbrechen werde. Das aber hätte, laut DRP, erst im Falle einer dritten Unterbrechung besprochen bzw. angekündigt werden dürfen.
Gegen die Entscheidung des DRP ging der Fußballverband nun in Berufung, auch der RSC Anderlecht und der KVC Westerlo hatten sich dem Verfahren angeschlossen. Auch für sie hätte eine Neuansetzung der Partie erhebliche Konsequenzen haben können: Mit einem Sieg über den KV Mechelen wäre Charleroi so gut wie sicher für die Europe Play-offs (Top 8) qualifiziert gewesen. Nun wird die Partie mit 0:5 für den KV Mechelen gewertet. (mn)

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