Inklusion und Beschäftigung

Herr Collas hat meinen Leserbrief leider nicht sinnentsprechend gelesen und sich damit für das Thema Inklusion selbst disqualifiziert. Aber der gute und engagierte Wille zählt, deshalb meine brillante Idee für Herrn Collas, jenseits von Blautöpfen und Blauhelmen die DG zum Kompetenzzentrum für den Prothesenbau auszubauen. Krieg vernichtet nicht nur Menschenleben, sondern schafft auch Arbeitsplätze.

Es ist schwer einzuschätzen, ob in der Wertschöpfungskette beim demnächst bombensicher boomenden Prothesenbau auch Personen mit Behinderung eingesetzt werden können, aber vorstellbar ist das. Schraub, schraub.

Die guten Stücke gibt es von versierten Bastlern inzwischen auch aus Legosteinen. Kann man bei Bedarf je nach Nationalität entsprechend einfärben. Vielleicht findet sich ein (Jung-)Unternehmer, der diese inklusive Idee zugunsten aller Betroffenen aufgreift?

Damit wäre vor allem dem Anliegen von Herrn Collas im letzten Satz in Bezug auf Beschäftigung von Menschen mit leichter Behinderung Rechnung getragen. Prothesen werden leider in aller Welt gebraucht. Auch zum Beispiel in Afrika, Kongo oder so. Mein Leserbrief bezog sich übrigens auf Adorno: „Es gibt kein richtiges (europäisches) Leben im falschen.“ Mit oder ohne Inklusion. Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen?

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