Der Tabellenführer wackelte: Starke AS Eupen punktet gegen Genk

Für Eupen hatte Lambert in der 70. Minute sogar zum (vermeintlichen) 2:1 eingeköpft, ehe der Treffer nach einer VAR-Entscheidung „annulliert“ wurde. Gut und wichtig bleibt der Punkt gegen Genk für die AS mit Sicherheit wichtig. Am kommenden Wochenende steht mit einem Duell gegen Westerlo das nächste Heimspiel an. Selbstvertrauen dürften die „Pandas“ bei der insgesamt starken Leistung gegen Genk jedenfalls getankt haben.

AS Eupen 1:1 KRC Genk

Ohne den gesperrten Davidson und den verletzten Gorenc hatte Cheftrainer Still unter anderem Alloh in seine Anfangsformation rotiert. Gegen Genk, das mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der 1. Division stand, legte Eupen los wie die Feuerwehr.

Schon nach zwei Minuten sorgte der enorm auffällige N’Dri für die erste Torchance der AS, scheiterte aber an Vandevoordt. Eupen spielte mit viel Energie und gab in den weiteren Minuten den Ton an. Genk wiederum hatte zunächst Probleme damit, eine Antwort auf die aggressive Spielweise der „Pandas“ zu finden. Dennoch gab Sadick in der 6. Minute einen ersten Warnschuss ab.

Vor 2.600 Zuschauern blieb Eupen weiter gefährlich – wie ein Absteiger traten die „Pandas“ vor der Pause jedenfalls nicht auf. N’Dri, der an praktisch allen Offensivaktionen beteiligt war, sorgte für die nächsten Chancen (11., 14. Minute und 16. Minute). Dann aber zeigte Genk, dass es aktuell die beste Mannschaft des Landes ist und schlug eiskalt zu. Nach einem blitzschnellen Angriff durch das Eupener Zentrum erzielte Paintsil das 0:1.

Eupen kam jedoch schnell zurück: In der 24. Minute kam Prevljak nach einem harten Einsteigen von Ouattara im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Bert Put zeigte nach Sichtung der TV-Bilder schnell auf den Elfmeterpunkt. Kapitän Stef Peeters verwandelte souverän zum verdienten 1:1.

(Meldung wird unter dem Video fortgeführt)

Bis zur Pause blieb Eupen gut im Spiel – und kam zu weiteren Chancen. Aber auch Genk fuhr immer wieder einen Gang höher bzw. zwang Moser das eine oder andere Mal zum Eingreifen.

In der letzen Minute der besten AS-Halbzeit der laufenden Saison hatte N’Dri das 2:1 auf dem Fuß, wieder war Vandevoordt zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel machte Genk deutlich mehr Druck auf Eupen, bei dem Charles-Cook für Alloh ins Spiel kam. Ordentlich blieb die Leistung der AS auch im Anschluss, wenngleich klare Chancen zunächst ausblieben. Nach einer Stunde griff AS-Trainer Still zum zweiten Mal ein. Christie-Davies kam für den souveränen Deom in die Partie – ein Wechsel, der Fragen aufwarf.

Treffer von Lambert zum 2:1 für Eupen nach Videobeweis aberkannt.

20 Minuten vor Schluss ging Eupen vermeintlich in Führung, als Lambert einen punktgenauen Freistoß von Peeters ins Tor köpfte. Weil wohl eine Abseitsposition bestand, nahm Schiedsrichter Put den Treffer nach Sichtung der TV-Bilder wieder zurück. Weiter 1:1, bitter für Eupen. Im Anschluss wollten beide Mannschaften mehr als einen Punkt, wobei Genk zum Ende der Partie deutlich mehr Druck machte. Eupen zitterte in der sechsminütigen Nachspielzeit doch noch um den verdienten Punkt. Es blieb aber beim 1:1 – für Eupen ein verdienter und wichtiger Punkt. (mn)

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