Sicher beschäftigen uns aktuell wichtigere Themen…, doch sollten auch „kleine“ alltägliche Dinge beachtet werden!
Es gab einige frostige Tage und Nächte, folglich war das Wasserbecken an der Klötzerbahn in Eupen zugefroren. Schön! Die Idee, die Enkelkinder ein wenig rutschen zu lassen, wurde allerdings ausgebremst durch Hinweisschilder: „Betreten verboten – Rutschgefahr!“…
Nun verhält es sich ja so, dass die meisten Erwachsenen und Kinder wissen, dass sich eine zugefrorene Wasserfläche zum Rutschen eignet - deshalb geht man ja schließlich hin! Dies haben bereits ungezählte Generationen vor uns erfahren und mit Freude auskosten dürfen! Die Gefahr des Eisbruchs und damit des Ertrinkens ist meines Wissens nicht gegeben, da die Wassertiefe unglaubliche 10 cm beträgt!
Während heutzutage Sportlehrer beklagen, dass Kinder über zu wenig Gleichgewichtssinn verfügen und auch sonst ziemlich unsportlich daherkommen, wird jenen Kindern, die sich an der frischen Luft aufs Eis wagen und bewegen wollen, genau dies untersagt…!
Wo bleibt da die Logik? Wenn im Sommer zahlreiche Kinder auf dem „Wäser-scheff“ rumklettern oder im Wasser herumtollen (mit bestehender Rutschgefahr …!), dann wird doch auch kein Verbotsschild aufgestellt. Wenn die Stadtverantwortlichen sich also absichern wollen, würde dann ein Hinweisschild: „Auf eigene Gefahr“ nicht genügen?
Andererseits wäre überlegenswert - da die Verkehrssituation immer noch unverändert ist und Fußgänger ungeschützt heranrollenden PKW und LKW ausgesetzt sind… -, weitere Schilder aufzustellen! Ein erster Vorschlag soll genügen: „Betreten der ‚verkehrsberuhigten‘ Innenstadt verboten! Aufgrund eines unvollendeten ‚Verkehrskonzepts‘ laufen Sie Gefahr, angefahren zu werden!“
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