Derzeit ist die Beschaffung von Impfstoffen für Hausärzte mit einigem Aufwand verbunden. Demnach sind sie verpflichtet, die Dosen in Impfzentren oder Apotheken zu bestellen, die zum Auftauen der Fläschchen berechtigt sind, und sie persönlich abzuholen.
„Wenn man einem Arzt auferlegt, während seiner Arbeitszeit die Lieferung eines Impfstoffs zu organisieren, wird er nicht motiviert sein, sich an der Impfung gegen das Coronavirus zu beteiligen“, schlussfolgert der Verband.
Aus Gründen der Haltbarkeit schlägt Absym daher vor, dass die Apotheken die Impfstoff-Dosen über ihr übliches Vertriebsnetz beziehen und sie gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung, auf vorherige Bestellung, den Patienten aushändigen. Alternativ könnten die Apotheken die Impfdosen in einer Kühlbox an die Hausärzte ausliefern, und der Arzt könnte wählen, ob er Fläschchen mit je sechs Dosen oder Fertigspritzen erhalten möchte.
„Wir sind davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, um die Durchimpfungsrate der Patienten, die von ihrem Arzt geimpft werden wollen, zu erhöhen“, heißt es in der Erklärung. (belga)

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