Überschwemmungen, teils hausgemacht!

Mein Themenvorschlag „Wasserreserven“ beim Bürgerdialog fand 65 Unterstützer, dafür herzlichen Dank.

Die erlebten Geschehnisse der letzten Tage mit verheerenden Auswirkungen für viele Menschen zeigen erneut, dass der Mensch manche Eingriffe in die Natur teuer bezahlen muss.

Dass diese Überschwemmungen durch den Klimawandel entstanden sind, ist einfach zu kurz gegriffen. Noch ehe es zur Überschwemmung kommt, muss das Wasser sich erstmal sammeln. Dies geschieht in den der Überschwemmung höher gelegenen Gebieten. Diese Gebiete setzen sich zusammen aus Ortschaften, Industriegebieten, Felder und Wälder. Mit jedem Haus, das erbaut wird, mit jeder Vergrößerung der Industriegebiete, mit jeder Trockenlegung von Arealen in der Natur, verringert sich die Möglichkeit, dass das Regenwasser einsickern kann. Jeder Kanal, jeder Graben, jedes Entwässerungssystem, jede Verdichtung des Bodens führt dazu, dass das Regenwasser schnell in die Bäche abläuft.

In Situationen wie die, die wir jetzt erlebt haben, zeigt die Natur uns auf klare, deutliche Art und Weise, dass nur in vielfältiger Kleinarbeit solche Katastrophen vielleicht verhindert, zumindest abgeschwächt werden können. Diese sind: Alternativen bei Anlagen an Häusern und Industriegebieten, Schließen der Gräben, gezieltes Stauen der Entwässerungssysteme, Aufbau von Auffangflächen. Jeder Eigentümer, privat oder öffentlich, kann seinen Teil zur Verbesserung der Situation beitragen.

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