Italien hat Kevin De Bruyne „am meisten beeindruckt“

<p>Kevin De Bruyne hat den Zusammenstoß mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger im Champions-League-Finale bereits abgehakt.</p>
Kevin De Bruyne hat den Zusammenstoß mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger im Champions-League-Finale bereits abgehakt. | Foto: Photo News

Laut De Bruyne, der nach einer Gesichtsoperation am Donnerstag gegen Dänemark eine Klasse-Rückkehr mit einem Tor und einem Assist feierte, gebe es „bis zu acht Mannschaften, die bei der EM um den Titel mitspielen können“. Am Montagabend (21 Uhr) soll De Bruyne von Beginn an spielen, wie Cheftrainer Roberto Martínez bereits versprach. „Das Finnland-Spiel wird meinen Rhythmus verbessern. Ich muss einfach weiter meine Arbeit machen“, sagte der 29-Jährige.

Die Position, auf der er eingesetzt wird, hält De Bruyne dabei für nebensächlich. Im 3-4-2-1-System ist sowohl ein Einsatz als hängende Spitze als auch im zentralen Mittelfeld möglich. Auch Eden Hazard und Axel Witsel, die beim 2:1 in Dänemark ebenfalls noch Joker waren, werden am Montag im Gruppenfinale in der Startformation stehen.

De Bruyne nicht sauer auf Rüdiger - „So etwas passiert im Fußball“

De Bruyne gab am Samstag auch zu verstehen, dass er wegen der Verletzung im Champions-League-Finale keinerlei Groll gegen den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger hegt. „Ich war nicht sauer. Ich weiß, dass er mich blocken, aber nicht verletzen wollte“, sagte der Offensivspieler bei der Medienrunde in Tubize: „Solche Dinge passieren im Fußball. Er hat mir eine Nachricht nach dem Spiel geschrieben, ich habe geantwortet - das ist lange her.“

Der Profi von Manchester City hatte sich bei dem Zweikampf gegen den Chelsea-Verteidiger Rüdiger einen Augenhöhlen- und Nasenbeinbruch zugezogen. Deswegen hatte er das EM-Auftaktspiel der Belgier gegen Russland (3:0) verpasst.

„Meistens“ sei er zwar schmerzfrei, verriet derweil De Bruyne, aber in seiner linken Gesichtshälfte spüre er immer noch „wenig Gefühl“. „Das ist ein bisschen ärgerlich, aber okay“, sagte der 29-Jährige: „Wenn das Spiel startet, bin ich so konzentriert, dass ich nicht wirklich darüber nachdenke.“ (sid/dpa/calü)

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Stellte sich am Samstag in Tubize der Presse: Kevin De Bruyne. | Foto: Photo News

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