Lauter Knall über Brüssel von Armeeflugzeugen verursacht

<p>Blick auf Brüssel</p>
Blick auf Brüssel | Foto: belga

Der laute Knall, der am Freitagmorgen in weiten Teilen Brüssels und seines Umlandes zu hören und zu spüren war, wurde von einem Armeeflugzeug verursacht. Das meldete die Brüsseler Feuerwehr, basierend auf Informationen des Kontrollturms am Landesflughafen von Zaventem. Laut Polizei und Flugsicherung waren F-16-Maschinen gestartet, weil der Kontrollturm kurzzeitig den Kontakt zu einem zivilen Flugzeug verloren hatte.

„Es ist ein Standardverfahren, bei dem die Flugsicherung das Verteidigungsministerium kontaktiert, wenn sie den Kontakt zu einem Flugzeug verliert“, erklärte Dominique Dehaene von der Flugsicherung Skeyes gegenüber dem flämischen Rundfunk VRT. Das Verteidigungsministerium schickte seinerseits F-16-Flugzeuge, um das Flugzeug abzufangen. Der Kontakt zum zivilen Flugzeug sei aber schnell wieder hergestellt worden. In der Zwischenzeit hatte eine F-16 bereits die Schallmauer durchbrochen.

Der Knall sorgte für viel Aufregung in den sozialen Medien und war in den Brüsseler Gemeinden Anderlecht und Molenbeek, aber auch in flämischen Kommunen wie Dilbeek, Affligem, Roosdaal, Wemmel, Merchtem und Asse und sogar bis nach Ninove zu spüren.

Die Feuerwehren von Brüssel und Flämisch-Brabant-West hatten keinen Anruf über eine Explosion oder etwas Ähnliches erhalten, sodass sehr schnell vermutet wurde, es habe sich um ein Flugzeug gehandelt, das die Schallmauer durchbrochen habe. Zivile Flugzeuge sind eigentlich nicht schnell genug, um die Schallmauer zu durchbrechen, deshalb musste es sich um ein Kampfflugzeug wie eine F-16 gehandelt haben. (belga/sc)

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