Die Zahlen für Donnerstag, 16. April:
Es wurden 417 neue Todesfälle gemeldet (nach 383 am Dienstag und 262 am Montag). 127 Patienten starben im Krankenhaus und 289 in einem Alten- und Pflegeheim. Von den Letztgenannten sind 31 Prozent durch eine Corona-Test bestätigt. Bislang hatte es sich bei den Verstorbenen in den Altenheimen um (fast) ausschließlich Covid-19-Verdachtsfälle gehandelt. Insgesamt starben bislang in Belgien 4.857 Menschen an den Folgen von Covid-19: 49 % in einem Krankenhaus, 49 % in einem Altenheim (94% Verdachtsfälle und 6,5 % bestätigte Fälle). Es gab 310 neue Krankenhauseinweisungen - eine Zunahme gegenüber Dienstag (250) und Montag (242). Der insgesamt rückläufige Trend seit Anfang des Monats bestätigt sich aber. Insgesamt befinden sich derzeit 5.309 Corona-Patienten im Krankenhaus. Gleichzeitig konnten 455 Patienten das Krankenhaus genesen verlassen. Insgesamt sind seit dem 15. März 7.562 Menschen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Auf der Intensivstation liegen 1.182 Corona-Patienten, ein Rückgang um 22. 868 Patienten werden auf der Intensivstation künstlich beatmet. Es wurden bei 6.171 Tests 1.236 Neuinfektionen registriert: 840 im klassischen Labor-Netzwerk, 396 bei Tests in den Altenheimen. Insgesamt wurden in Belgien bis dato 34.809 Infektionen identifiziert - bei 134.303 Tests. Die Verlängerung der Beschränkungsmaßnahmen um zwei Wochen sei notwendig gewesen, betonten die Virologen Stevne Van Gucht und Emmanuel André bei der Vorstellung dieser Zahlen. „Die Kurve der Neuaufnahmen in den Krankenhäusern ist seit einiger Zeit rückläufig. Um diesen Trend aufrechtzuerhalten und vor allem um ein erneutes Aufflammen der Epidemie zu vermeiden, ist entscheidend, dass wir die Maßnahmen verlängern und sie weiterhin respektieren“, so Van Gucht. „Dies ist notwendig, um die Kapazitäten der Krankenhäuser langfristig nicht zu überschreiten.“ (gz)

Kommentare
Mit diesen offiziell übermittelten Zahlen ist Belgien das Land mit der höchstens Covid-Sterblichkeitsrate ... weltweit!
(Zählweise hin oder her).
Als in Italien 5000 Menschen verstorben waren, hieß es in ignoranten europäischen Ländern und von ignoranten Kommentatoren, dies könne bei uns so nicht geschehen.
Mittlerweile steht Belgien schlechter da als Italien und nur ein vorab besser aufgestelltes Gesundheitswesen, hat die italienischen Verhältnisse in den Krankenhäusern bisher verhindert.
Die politische europäische und amerikanische Arroganz gegenüber der erfolgreichen Vorgehensweise asiatischer Länder, hat uns erst zum Covid-Hotspot gemacht.
Die Rechnung dafür bezahlen wir mit Menschenleben, sozialen Katastrophen und einer in ihren Grundfesten zerrütteten Wirtschaft.
Man kann dafür - wie der Soziopath im Weißen Haus - die Schuld bei anderen suchen.
Wir werden sie nur bei uns finden.
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren